Goldpreis: Starker Dollar nur ein kurzfristiger Belastungsfaktor - ANZ


Die Investmentnachfrage nach Gold hält trotz der Liquidierungswellen an, wobei die Abflüsse aus goldbesicherten ETFs zunehmen. Der stärkere USD und die steigenden Realzinsen haben den Appetit der Anleger gedämpft, aber die Strategen der ANZ Bank sind der Ansicht, dass die Attraktivität von Gold als sicherer Hafen aufgrund der erneuten Volatilität am Aktienmarkt und der anhaltenden makro- und geopolitischen Unsicherheit weiterhin groß sein wird. XAU/USD weitet die Erholung inmitten des Rückzugs des Dollar auf 1875 USD aus.

Wichtige Zitate
"Ein stärkerer USD und schwindende Aussichten auf ein neues Konjunkturpaket vor den US-Wahlen haben einen Ausverkauf ausgelöst. Dennoch lassen die historisch niedrigen Renditen, die gestiegenen Inflationserwartungen, die akkommodierenden Zentralbanken und die erneute Volatilität am Aktienmarkt allesamt Gutes für den Sektor erwarten.  

"Die Investmentnachfrage nach Gold hält sich trotz der Liquidationsphasen bei den goldgestützten ETFs weiterhin aufrecht. Die physische Nachfrage auf den asiatischen Märkten verbessert sich, da die Importe sowohl in Indien als auch in China vor den Festtagen steigen". 

"Die Anleger haben ihre Aufmerksamkeit auf Platinmetalle gelenkt, mit steigenden Nettozuflüssen bei den ETFs. Wir gehen davon aus, dass Platin davon profitieren wird, dass es billiger als Palladium ist und von einem Übergreifen eines stärkeren Goldpreises profitiert. Eine nachlassende Erholung bei den Autoverkäufen könnte ein Gegenwind für die Palladiumpreise sein.

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