• GBP/USD gewinnt an Boden und nähert sich im frühen europäischen Handel am Freitag der Marke von 1,3430.
  • Der konstruktive Ausblick für das Paar bleibt über dem 100-Tage-SMA bestehen, mit bullishen RSI-Momentum.
  • Die erste Aufwärtsbarriere liegt bei 1,3475; die erste Unterstützungsmarke wird bei 1,3405 gesehen.

Das Währungspaar GBP/USD wird im frühen europäischen Handel am Freitag im positiven Bereich um 1,3430 gehandelt. Der Führungswechsel in der britischen Regierung und die wachsenden Erwartungen weiterer Zinserhöhungen der Bank of England (BoE) stützen das britische Pfund (GBP) gegenüber dem US-Dollar (USD).

Der Weg von Andy Burnham, der nächste britische Premierminister zu werden, scheint sicher, nachdem eine große Mehrheit der Labour-Abgeordneten ihn formell als nächsten Parteivorsitzenden nominiert hat. Bloomberg berichtete am Donnerstag, dass 322 von 403 Labour-Parlamentsmitgliedern am Ende des ersten Tages des Parteiführungswettbewerbs zur Ablösung von Keir Starmer für Burnham gestimmt haben. Burnham wird voraussichtlich am 20. Juli formell Premierminister.

Die Händler haben ihre Wetten auf Zinserhöhungen der BoE angesichts der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran verstärkt. Laut Reuters preisen die Märkte nun vollständig eine Zinserhöhung der BoE um 25 Basispunkte (bps) bis zum Jahresende ein, höchstwahrscheinlich im Dezember.

Chartanalyse GBP/USD

Technische Analyse:

Im Tageschart zeigt GBP/USD eine moderate bullische Tendenz, da es über dem 100-Tage Simple Moving Average (SMA) und dem 20-Tage SMA der Bollinger-Bänder liegt. Das Paar bewegt sich allmählich in Richtung des oberen Bollinger-Bandes, während der 14-Tage Relative Strength Index knapp unter der Marke von 60 pendelt, was auf ein solides, aber nicht überdehntes Aufwärtsmomentum hindeutet, während der Preis innerhalb der breiteren Spanne ansteigt.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am oberen Bollinger-Band nahe 1,3475, und ein Tagesabschluss über diesem Niveau würde den Weg zum Hoch vom 15. April bei 1,3579 öffnen. Auf der Unterseite wird die unmittelbare Unterstützung am 100-Tage-SMA bei 1,3405 gesehen. Ein tieferer Rücksetzer würde die Mittellinie der Bollinger-Bänder nahe 1,3305 freilegen, während das untere Band um 1,3130 eine weiter entfernte Unterstützung darstellt, die die breitere Aufwärtstrendstruktur absichert.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

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