"Die inländische Inflation hat sich im Vergleich zu den breiter gefassten Inflationsindikatoren deutlich schlechter entwickelt", sagte Philip Lane, Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), laut Reuters. 

Wichtigste Schlussfolgerungen

"Auch wenn der kurzfristige Inflationsausblick etwas unsicher ist, wird die prognostizierte Konvergenz der Inflation zum Zielwert im Jahr 2025 gestützt."

"Eine Verlangsamung des Lohnwachstums ist erforderlich, damit die Dienstleistungsinflation auf ein Niveau konvergiert, das mit dem Ziel von 2 % vereinbar ist.

"Während die Dienstleistungsinflation in naher Zukunft etwas zurückgehen dürfte, wird sie voraussichtlich bis weit in dieses Jahr hinein relativ hoch bleiben."

"Der Lohndruck lässt allmählich nach, bleibt aber hoch."

"Die Gesamtinflation dürfte in nächster Zeit um das derzeitige Niveau schwanken.

"Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass die derzeitige Phase der Disinflation zwangsläufig holprig ist.

Marktreaktion

Die EUR/USD-Paarung reagierte nicht auf die Kommentare und notierte zuletzt bei 1,0656, ein Plus von 0,14%.

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