- Der Euro sprang gegenüber dem US-Dollar nach der möglichen Vertagung von US-amerikanischen Zöllen auf europäische Autos in die Höhe.
- Die höhere Risikobereitschaft ließ den EUR/USD leicht ansteigen.
Der EUR/USD stieg binnen weniger Minuten von seinem Tief unter 1,1200 Dollar auf ein Sitzungshoch von 1,1224 Dollar. Im Anschluss daran zog er sich wieder zurück, da er sich nicht über dem Widerstand von 1,1220 Dollar halten konnte. Zuletzt handelte das Paar in der Nähe der Marke von 1,1200 Dollar.
Nach gemischten US-Wirtschaftsdaten erreichte das Paar heute Nachmittag sein Tief bei 1,1176 Dollar und damit den niedrigsten Stand seit letztem Donnerstag. Die Einzelhandelsumsätze sanken im April unerwartet, während die Industrieproduktion zurückging. Die Daten hatten nur einen begrenzten Einfluss auf das Währungspaar.
Die Gegenreaktion im EUR/USD lief an, nachdem Bloomberg berichtete, dass US-Präsident Donald Trump plant, die Zölle auf europäische Autoeinfuhren um sechs Monate zu verschieben. Der Bericht schob auch die Aktienkurse an. An der Wall Street befinden sich die wichtigsten Aktienindizes nach anfänglichen Verlusten im Plus.
Trotz der Erholung bleibt der EUR/USD anfällig für Korrekturen, da er nicht in der Lage war, die Marke von 1,1220 Dollar zu halten. Auf der Kehrseite ist der Bereich um 1.1165 und 1.1175 Dollar ein wichtiger Haltebereich: Ein Bruch könnte zu weiteren Verlusten führen und den Weg in Richtung 1,1135/40 Dollar freimachen.
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Das sollten Sie am Dienstag, den 3. März, im Blick behalten:
Der US-Dollar gewinnt weiterhin an Stärke gegenüber seinen Rivalen nach der bullischen Bewegung am Montag, wobei der USD-Index am Dienstagmorgen in Europa über 98,80 schwankt, dem höchsten Stand seit Ende Januar. Der europäische Wirtschaftskalender wird später am Tag vorläufige Daten zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex für Februar enthalten. Dennoch werden die Marktteilnehmer weiterhin auf Nachrichten zur Krise im Nahen Osten achten und den Kommentaren der Zentralbanker besondere Aufmerksamkeit schenken.