EUR/USD tendiert zu Wochenbeginn bei ruhigem Handel etwas schwächer, so Shaun Osborne, Chief Currency Strategist bei der Scotiabank.

EZB-Zinssenkung am Donnerstag voll eingepreist

„Heute Morgen gab es keine wichtigen Daten aus der Eurozone und der Rückgang des EUR spiegelt wahrscheinlich eine Fortsetzung der USD-Korrektur wider, die sich nach der Beruhigung der US-Daten am Freitag abzeichnete.

„Die bisher stabilen kurzfristigen Spreads zwischen der Eurozone und den USA (die 2-Jahres-Lücke ist heute Morgen mit 142 Basispunkten kaum verändert) deuten darauf hin, dass der EUR bei kleineren Rückschlägen unterstützt bleiben dürfte. Eine Leitzinssenkung um 25 Basispunkte bei der EZB-Entscheidung am Donnerstag ist bereits vollständig eingepreist. Vorsichtige Prognosen könnten den EUR leicht stützen“.

„Ein schwacher Schlusskurs des EUR am Freitag lässt den Tageschart deutlich ins Negative kippen, da er sich außerhalb der Handelsspanne nach unten bewegt. Die zugrundeliegenden Trendsignale bleiben jedoch sowohl auf dem Tages- als auch auf dem Wochen-Chart bullish, was dazu beitragen sollte, die Verluste des EUR zumindest kurzfristig zu begrenzen. Ein Unterschreiten des Wochentiefs von 1,1025 könnte zu einem weiteren Abdriften in den mittleren/oberen Bereich von 1,09 führen. Der Widerstand liegt bei 1,1075/85.

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