EUR/USD Abprall von den Tiefs, bleibt vor EZB Rede um 1,1200


  • Das Paar erholt sich vom Mittwoch Tief aus dem Bereich der 1,1180
  • Handel, Daten, Italien belasten die Gemeinschaftswährung
  • EZB Rede, Eurozonen Handelsbilanz und Treffen der Eurogruppe im Fokus

Nach dem Rückgang zur 1,1180, nahm das Kaufinteresse im EUR/USD zu und so konnte die 1,1200 erreicht werden, wo es nach einer Konsolidierung aussieht.

EUR/USD hat Italien und EZB im Blick

Das Paar verzeichnet aktuell einen leichten Gewinn, während der Handel rund um 1,1200 stattfindet. Die Investoren haben weiterhin die US-China Handelsgespräche, die politischen Entwicklungen in Italien und die anstehenden EZB Reden im Blick.

Durch die jüngste Konfrontation zwischen den Führern der populistischen Regierungspartei M. Salvini und L. Di Maio haben die italienische Schuldengrenze erneut in den Fokus rücken lassen. Dieser Spannungen zeigen bereits auf den italienischen Geldmärkten Auswirkungen und so ist der Gap zu den deutschen Anleiherenditen gestiegen, was die Gemeinschaftswährung belastet.

Hinzu kommen die Handelsprobleme zwischen den USA und China, auch wenn es hier keine neuen Schlagzeilen gibt. Präsident Trump sagte jedoch am Mittwoch, dass sich das Weiße Haus 6 Monate Zeit nehmen wird, um eine Entscheidung zu den Zöllen auf Importe von Autos und Autoteilen zu treffen.

Aus dem Wirtschaftskalender erwarten uns heute die Eurozonen Handelsbilanz für März, das Treffen der Eurogruppe und die EZB Reden durch P. Praet, L. De Guindos und B. Coeure. Von der anderen Seite des großen Teiches wird es am Nachmittag die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und den Philly-Fed-Index geben.

Was ist im Euro zu beachten?

Die jüngsten Daten aus der Eurozone und Deutschlands haben die Erwartungen an einen Heilungsprozess der Verlangsamung enttäuscht und so liegt der Fokus auf einer Verlängerung der nachlassenden Expansion. Die EZB Geldpolitik ist aufgrund der aktuellen Situation auf absehbare Zeit (Mitte 2020?) neutral/dovish. Die breit angelegten Risikotrends und die Dollar Dynamik werden die europäische Währung vorerst dominieren, während der US-China Handelsstreit und die US Zölle auf europäische Produkte in den kommenden Wochen im Mittelpunkt steht. Auf der politischen Bühne stehen Ende Mai die EU Parlamentswahlen an und hier wird sich zeigen wie sich der Zuspruch gegenüber populistischen Parteien entwickelt hat.

EUR/USD technische Ebenen

Aktuell beträgt der Tagesgewinn 0,07 % bei 1,1208 und die nächsten Widerstände liegen bei 1,1264 (Hoch 1. Mai), 1,1311 (100-Tage-SMA) und 1,1323 (Hoch 17. April). Auf der anderen Seite befinden sich Unterstützungen bei 1,1176 (Monatstief 7. März), 1,1135 (Tief 3. Mai) und 1,1109 (2019 Tief 26. April).

DE-IT 10-Jahres Anleiherendite Spread

Teilen: Feed-News

Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.

NEUESTE NACHRICHTEN


NEUESTE NACHRICHTEN

Autor wählen

XRP-Beben bei Ripple: Kommt der nächste Kursrutsch?

XRP-Beben bei Ripple: Kommt der nächste Kursrutsch?

Ripple (XRP) kämpft am Mittwoch sichtbar mit Gegenwind. Der Kurs steht unter Druck, doch eine Linie hält bislang stand: die unmittelbare Unterstützung bei 1,40 US-Dollar. Genau dort stabilisiert sich der Preis zum Zeitpunkt der Erstellung.

Ethereum-Schock: Wale greifen wieder zu – Droht der nächste Kursrutsch?

Ethereum-Schock: Wale greifen wieder zu – Droht der nächste Kursrutsch?

Nach einem der größten wöchentlichen Rückschläge von Ethereum (ETH) kehren große Marktteilnehmer langsam zurück, während der Verkaufsdruck von Privatanlegern nachlässt.

Ethereum-Schock: Wale greifen wieder zu – Droht der nächste Kursrutsch?

Ethereum-Schock: Wale greifen wieder zu – Droht der nächste Kursrutsch?

Nach einem der größten wöchentlichen Rückschläge von Ethereum (ETH) kehren große Marktteilnehmer langsam zurück, während der Verkaufsdruck von Privatanlegern nachlässt.

US-Jobdaten werden im Januar moderate Beschäftigungsgewinne zeigen

US-Jobdaten werden im Januar moderate Beschäftigungsgewinne zeigen

Das US Bureau of Labor Statistics wird am Mittwoch um 13:30 Uhr GMT die verspäteten Daten zu den Nonfarm Payrolls für Januar veröffentlichen. Die Anleger erwarten, dass die NFP um 70.000 steigen, nach einem Anstieg von 50.000 im Dezember.

Die Nonfarm Payrolls steigen im Januar um 130.000 gegenüber einer Prognose von 70.000

Die Nonfarm Payrolls steigen im Januar um 130.000 gegenüber einer Prognose von 70.000

Die NFP in den USA stieg im Januar um 130.000, berichtete das US Bureau of Labor Statistics am Mittwoch. Dieser Wert folgte auf den Anstieg von 48.000 (revidiert von 50.000), der im Dezember verzeichnet wurde, und lag über der Markterwartung von 70.000.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

ANALYSEN