EUR/USD brauchte seine Zeit, aber schließlich fand die hawkische Botschaft der Fed Widerhall in der US-Renditekurve und EUR/USD fiel auf die jüngsten Tiefststände zurück. Die Ökonomen von ING analysieren die Aussichten für das Paar.
Verwundbar
Solange diese spätzyklische Dollar-Stärke nicht gebrochen wird, bleibt EUR/USD anfällig - zumal es nach unseren mittelfristigen Fair-Value-Modellen keine Unterstützung durch extreme Unterbewertung genießt.
1,0600/1,0610 scheint die letzte Unterstützungslinie vor 1,0500 zu sein, die die Richtung vorgeben könnte, sollte die Bank of England (BoE) heute keine Zinserhöhung vornehmen und GBP/USD deutlich nach unten ausbrechen.
Heute steht Isabel Schnabel von der Europäischen Zentralbank auf dem Programm, die sicherlich die Risiken einer weiteren Zinserhöhung der EZB anpreisen wird. Am Freitag werden jedoch die europäischen EMIs für September veröffentlicht, ein weiteres negatives Ereignis, das ein Risiko für den Euro darstellt.
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