Die Devisenstrategen der UOB gehen davon aus, dass sich der USD/CNH-Kurs kurzfristig weiter in einer engen Handelsspanne bewegen dürfte. Der US-Dollar werde voraussichtlich zwischen 6,7950 und 6,8100 gehandelt. Trotz der nachlassenden Aufwärtsdynamik sehen die Experten weiterhin Spielraum für einen Anstieg bis 6,8300, solange die starke Unterstützung bei 6,7900 hält. Auf Sicht von ein bis drei Monaten wäre allerdings erst ein Ausbruch über den 21-Wochen-EMA bei 6,8430 ein Signal für eine nachhaltige Erholung.
Dollar bleibt in Handelsspanne mit Aufwärtsrisiken
„24-STUNDEN-AUSBLICK: Der US-Dollar stieg am vergangenen Donnerstag auf 6,8195 und gab anschließend wieder nach. Am Freitag, als der US-Dollar bei 6,8020 notierte, hatten wir darauf hingewiesen, dass ‚zwar Raum für weitere Rückgänge besteht, diese sich angesichts der fehlenden Zunahme der Abwärtsdynamik jedoch voraussichtlich auf eine Spanne zwischen 6,7950 und 6,8100 beschränken werden.‘ Der US-Dollar bewegte sich anschließend zwischen 6,7982 und 6,8094 und schloss mit 6,8044 nahezu unverändert (+0,04 %). Weder die Aufwärts- noch die Abwärtsdynamik haben sich verändert. Daher rechnen wir weiterhin damit, dass sich der US-Dollar zwischen 6,7950 und 6,8100 bewegen wird.“
„AUSBLICK FÜR EIN BIS DREI WOCHEN: Wir vertreten seit Mitte des Monats eine positive Einschätzung für den US-Dollar. In unserer jüngsten Einschätzung vom vergangenen Donnerstag (25. Juni, Kassakurs 6,8130) hatten wir darauf hingewiesen, dass ‚der kräftige Anstieg der Dynamik darauf schließen lässt, dass der US-Dollar bis auf 6,8300 steigen könnte.‘ Auch wenn die Aufwärtsdynamik inzwischen nachgelassen hat, besteht weiterhin die Chance auf einen Anstieg in Richtung 6,8300, solange die ‚starke Unterstützung‘ bei 6,7900 (unverändert) nicht unterschritten wird.“
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Das sollten Sie am Dienstag, den 30. Juni, im Blick behalten:
Der japanische Yen notiert am letzten Handelstag des zweiten Quartals auf dem niedrigsten Stand seit vier Jahrzehnten gegenüber dem US-Dollar, wobei das Paar USD/JPY über 162,00 steigt. Auf dem Wirtschaftskalender stehen vorläufige Daten zum Verbraucherpreisindex für Juni aus Deutschland sowie Wachstumsdaten zum Bruttoinlandsprodukt für April aus Kanada. Außerdem wird das US Bureau of Labor Statistics die JOLTS-Arbeitsmarktdaten für Mai veröffentlichen und das Conference Board den Bericht zum Verbrauchervertrauen für Juni herausgeben.