Alex Loo von TD Securities verweist auf schwache chinesische Konjunkturdaten für Juli. Die Industrieproduktion verlor an Schwung, die Einzelhandelsumsätze legten nur moderat zu und die Anlageinvestitionen fielen auf ein Rekordtief. Damit verstärken sich die Sorgen über die unzureichende Binnennachfrage. Sollte die wirtschaftliche Dynamik weiter nachlassen, könnte Peking das für 2026 angepeilte Wachstum von 4,5 bis 5,0 Prozent verfehlen. In diesem Fall könnten stärkere antizyklische Maßnahmen und neue Konjunkturimpulse bei der wirtschaftspolitischen Sitzung des Politbüros im September folgen.

Schwache Daten erhöhen den Druck für neue Konjunkturhilfen

„Chinas Konjunkturdaten haben im Juli enttäuscht und damit für einen schwachen Start in die zweite Jahreshälfte 2026 gesorgt. Sollte die wirtschaftliche Dynamik weiter nachlassen, könnten die politischen Entscheidungsträger ihr Wachstumsziel von 4,5 bis 5,0 Prozent für 2026 verfehlen. In diesem Fall könnten bei der Sitzung des Politbüros im September neue Konjunkturmaßnahmen angekündigt werden.“

„Die chinesischen Aktivitätsdaten für Juli erhöhen den Druck auf die politischen Entscheidungsträger, dem Aufruf von Präsident Xi zu stärkeren antizyklischen Anpassungen nachzukommen, den er bei der Sitzung des Politbüros im Juli ausgesprochen hatte.“

„Wir gehen davon aus, dass sich am grundlegenden Bild für Chinas Konjunkturaussichten nichts geändert hat. Die mangelnde Binnennachfrage bleibt ein Problem für die chinesischen Entscheidungsträger.“

„Die wirtschaftliche Dynamik lässt nach und könnte für die politischen Entscheidungsträger zu einer großen Sorge werden, falls die Konjunkturdaten für August keine Anzeichen einer Erholung zeigen. Die nächste Gelegenheit für umfangreiche neue Konjunkturmaßnahmen wäre die wirtschaftspolitische Sitzung des Politbüros im September.“

„Sollte die wirtschaftliche Dynamik weiter nachlassen, könnten die politischen Entscheidungsträger das Wachstumsziel von 4,5 bis 5,0 Prozent für 2026 verfehlen. In diesem Fall könnten bei der Sitzung des Politbüros im September neue Konjunkturmaßnahmen angekündigt werden.“

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