Bill Ackman baut Portfolio kräftig um - sechs neue Aktien aufgenommen


Der US-Milliardär und Investor Bill Ackman hat sein Aktienportfolio so umfassend umgebaut wie seit mehreren Jahren nicht mehr. Neu hinzugekommen sind Beteiligungen an Netflix, Visa, Mastercard, Alcon, Intercontinental Exchange und S&P Global.

Ackmans Investmentfonds begannen im zweiten Quartal mit dem Aufbau der Positionen. Dazu zählt auch der neu an die Börse gebrachte Fonds Pershing Square USA. Bei der Auswahl setzt Ackman auf Unternehmen, bei denen er in den kommenden Jahren ein kräftiges Gewinnwachstum erwartet.

Die Neuausrichtung erfolgt nach einem bislang schwierigen Jahr für Ackmans Fonds. Pershing Square USA verbuchte bis Ende Juli ein Minus von 3,5 Prozent. Die in London notierte Pershing Square Holdings verlor im gleichen Zeitraum 9,2 Prozent. Der S&P-500-Total-Return-Index legte dagegen um 10 Prozent zu.

Bereits zuvor hatte Ackman in diesem Jahr Microsoft in sein Portfolio aufgenommen. Die Position wurde aufgebaut, nachdem die Aktie im Anschluss an die Veröffentlichung von Geschäftszahlen unter Druck geraten war. Dabei setzt der Investor darauf, dass die Investitionen des Softwarekonzerns in Künstliche Intelligenz die weitere Geschäftsentwicklung stützen.

Ackman verfolgt traditionell einen konzentrierten Investmentansatz und hält in seinem Portfolio meist weniger als ein Dutzend Unternehmen. Zu den bestehenden Beteiligungen gehören derzeit unter anderem Microsoft, Uber Technologies, Meta Platforms, Amazon sowie die beiden US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac.

Die neu aufgebauten Beteiligungen dürften in den kommenden 13F-Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht offengelegt werden. Diese Berichte geben regelmäßig Einblick in die Aktienpositionen großer institutioneller Investoren und Fondsmanager.

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