- AUD/USD notiert nahe 0,7010 nach Erreichen des höchsten Niveaus seit vier Wochen.
- Der vierwöchige Durchschnitt der US-ADP-Beschäftigungsveränderung fiel von revidierten 19,25K auf 16,5K und deutet auf ein nachlassendes Einstellungswachstum hin.
- Für Australien wird erwartet, dass im Juni 15K Arbeitsplätze geschaffen werden, während die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei 4,4 % bleibt.
AUD/USD notiert am Dienstag im Bereich um 0,7010 etwas tiefer, obwohl das Paar von seinem Vier-Wochen-Hoch zurückgegangen ist. Der australische Dollar (AUD) bleibt über der psychologischen Marke von 0,7000, da schwächere US-Wirtschaftsdaten die Nachfrage nach dem US-Dollar (USD) begrenzen.
Der Greenback bleibt weitgehend stabil, da Anleger die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten gegen Anzeichen einer abkühlenden US-Inflation abwägen. Geopolitische Unsicherheit und höhere Ölpreise sorgen weiterhin für Nachfrage nach sicheren Häfen, doch jüngste Inflationszahlen haben die Erwartungen an weitere aggressive Straffungen der Federal Reserve reduziert. Der US Dollar Index (DXY) hält sich nahe der Marke von 101,00, nachdem er den höchsten Stand seit dem 15. Juli erreicht hatte.
Die US-Verbraucherpreisindex-Inflation sank im Juni um 0,4 % im Monatsvergleich, während die Jahresrate auf 3,5 % moderierte. Das schwächere Inflationsumfeld wurde durch schwächere Erzeugerpreiszahlen untermauert, was dem Aussie half, die geopolitische Unterstützung des US-Dollars zu widerstehen.
Auch die US-Arbeitsmarktindikatoren zeigten eine gewisse Abschwächung. Der vierwöchige Durchschnitt der ADP-Beschäftigungsveränderung sank von revidierten 19,25K auf 16,5K, was darauf hindeutet, dass das Einstellungswachstum im privaten Sektor weiterhin nachlässt. Dieses Ergebnis verhinderte eine Ausweitung der Erholung des Greenbacks und half AUD/USD, über 0,7000 zu bleiben.
Die Anleger richten nun ihre Aufmerksamkeit auf den australischen Beschäftigungsbericht für Juni am Donnerstag. Es wird erwartet, dass die Beschäftigung um 15K zunimmt, nachdem sie zuvor um 40,3K gestiegen war. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich unverändert bei 4,4 % bleiben, während auch die Erwerbsquote voraussichtlich bei 66,7 % stabil bleibt.
Kurzfristige technische Analyse:
Im 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,7007 und hält sich über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6998 sowie dem 100-Perioden SMA bei 0,6946, was die kurzfristige Tendenz leicht bullisch hält. Der Kurs wird zudem von der nahegelegenen horizontalen Unterstützung bei 0,7003 gestützt, während der Relative Strength Index (RSI) um 57 ein konstruktives, aber nicht überdehntes Momentum signalisiert, während sich das Paar knapp unter den jüngsten Höchstständen konsolidiert.
Auf der Oberseite wird ein erster Widerstand bei 0,7014 gesehen, gefolgt von einem engeren Widerstand bei 0,7019, wo jüngst Angebot aufgetaucht ist. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 0,7003, gefolgt vom 20-Perioden SMA bei 0,6998 und einer sekundären horizontalen Unterstützung bei 0,6997, wobei der 100-Perioden SMA deutlich tiefer bei 0,6946 die breitere bullische Struktur stützt, solange diese intakt bleibt.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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Das sollten Sie am Dienstag, den 21. Juli, im Blick behalten:
Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Dienstag innerhalb bekannter Spannen, da sich die Investoren zurückhalten, große Positionen einzugehen, und gleichzeitig die Schlagzeilen zur Nahostkrise genau beobachten. Die Sentiment-Daten der ZEW-Umfrage für Deutschland und die Eurozone werden im europäischen Wirtschaftskalender veröffentlicht. In der zweiten Tageshälfte werden keine hochwirksamen Datenveröffentlichungen aus den Vereinigten Staaten erwartet.