• AUD/USD verliert an Boden, da der Australische Dollar nach inländischen Arbeitsmarktdaten Verluste hält.
  • Die Arbeitslosenquote Australiens sank von 4,5 % auf 4,4 %, während die Wirtschaft im Mai starke 40,3K Arbeitsplätze hinzufügte.
  • Das CME FedWatch Tool zeigt, dass die Märkte nun eine 83,1%ige Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen bis Ende Dezember einpreisen.

AUD/USD setzt seine Verlustserie am achten Tag in Folge fort und handelt während der asiatischen Handelszeiten am Donnerstag um die Marke von 0,6900. Das Paar bleibt schwach, da der Australische Dollar (AUD) nach der Veröffentlichung der inländischen Arbeitsmarktdaten Verluste hält.

Den neuesten Daten des Australian Bureau of Statistics (ABS) zufolge zeigte der australische Arbeitsmarkt im Mai starke Erholungszeichen, wobei die Arbeitslosenquote von 4,5 % im April auf 4,4 % sank. Dieser Rückgang entsprach genau den Markterwartungen. Die auffälligste Erkenntnis des Berichts war die Nettoveränderung der Beschäftigung, die einen Zuwachs von 40,3K Arbeitsplätzen verzeichnete. Dies übertraf die Konsensprognose von 25K deutlich und markierte eine deutliche Wende gegenüber dem Verlust von 40,7K Arbeitsplätzen im Vormonat.

Im Detail zeigen die Daten, dass die Gesamtteilnahmequote mit 66,7 % stabil blieb, die Ausweitung der Erwerbsbevölkerung jedoch hauptsächlich durch Teilzeitstellen getrieben wurde. Die Teilzeitbeschäftigung stieg um 35,2K Positionen und kehrte damit den Rückgang von 19K im April vollständig um. Die Vollzeitbeschäftigung erholte sich ebenfalls, wenn auch moderater, und legte nach einem deutlichen Rückgang von 21,7K im vorherigen Bericht um 5,2K Arbeitsplätze zu.

Das AUD/USD-Paar schwächt sich ab, da der US-Dollar (USD) seine Gewinnserie angesichts steigender Markterwartungen für Zinserhöhungen der Federal Reserve (Fed) im weiteren Jahresverlauf fortsetzen könnte. Trader positionieren sich auf eine straffere Geldpolitik, nachdem der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, einen klaren Fokus auf die Eindämmung der Inflation signalisiert hat und feststellte, dass die Gesamtwirtschaft auf einem stabilen Fundament steht. Entsprechend dieser hawkischen Wende zeigt das CME FedWatch Tool, dass die Märkte nun eine 83,1%ige Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen bis Ende Dezember einpreisen.

Die Trader warten auf die bevorstehende Veröffentlichung der US-Daten zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE), die später am Tag erwartet wird. Dabei wird für die Gesamtinflation ein Anstieg auf 4,1 % im Jahresvergleich im Mai gegenüber 3,8 % im April prognostiziert, während der Kern-PCE voraussichtlich auf 3,4 % im Jahresvergleich leicht ansteigen wird.

Wirtschaftsindikator

Beschäftigungsänderung s.a.

Die vom Australian Bureau of Statistics veröffentlichte Beschäftigungsänderung zeigt, wie sich die Zahl der Beschäftigten in Australien verändert hat. Die Daten sind saisonbereinigt, um den Einfluss wiederkehrender saisonaler Schwankungen auszublenden. In der Regel wirkt sich ein Anstieg dieses Indikators positiv auf die Konsumausgaben aus, fördert das Wirtschaftswachstum und wird als bullishes Signal für den Australischen Dollar (AUD) gewertet. Ein niedriger Wert hingegen gilt meist als bärisch.

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Letzte Veröffentlichung: Do Juni 25, 2026 01:30

Häufigkeit: Monatlich

Aktuell: 40.3Tsd

Prognose: 25Tsd

Vorher: -18.6Tsd

Quelle: Australian Bureau of Statistics

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