• AUD/USD kämpft darum, nennenswerte Dynamik zu gewinnen, da Händler vor dem US-NFP zögern.
  • Das bärische technische Setup unterstützt die Aussicht auf eine Ausweitung des Pullbacks von einem Vierjahreshoch.
  • Ein überzeugender Durchbruch unter den Zusammenfluss von 200-Tage-SMA und 50%-Fibo. würde die negative Tendenz bestätigen.

Das Paar AUD/USD schwankt im asiatischen Handel am Donnerstag zwischen leichten Gewinnen und kleinen Verlusten, da Händler es vorziehen, vor dem wichtigen US Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht an der Seitenlinie zu bleiben. Die Spotpreise bewegen sich derzeit um die Marke von 0,6900, nahezu unverändert zum Tagesverlauf, und bleiben nahe einem Dreimonatstief, das am Dienstag erreicht wurde.

Aus technischer Sicht könnte die in der vergangenen Woche beobachtete Seitwärtsbewegung als bärische Konsolidierungsphase im Kontext des jüngsten Rücksetzers von einem Mehrjahreshoch eingestuft werden. Das Paar AUD/USD hält jedoch über dem einfachen 200-Tage-SMA. Diese Unterstützung fällt mit dem 50%-Fibonacci-Retracement-Level des Anstiegs von November bis Mai zusammen und sollte als wichtiger Wendepunkt fungieren.

Trotz dieser moderaten strukturellen Unterstützung bleibt das Momentum fragil, da der Relative Strength Index nahe 31 auf anhaltenden Abwärtsdruck hindeutet, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) negativ bleibt. Dies deutet darauf hin, dass Erholungsversuche eher allmählich als impulsiv verlaufen könnten. Auf der Oberseite ergibt sich unmittelbarer Widerstand beim 38,2%-Fibo. bei 0,6955, gefolgt von einer bedeutenderen Barriere beim 23,6%-Level nahe 0,7081.

Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung durch den Zusammenfluss bei 0,6853 verstärkt, während tiefere Auffangzonen bei 0,6751 und 0,6606 liegen, wo niedrigere Fibonacci-Unterstützungen Käufer anziehen könnten, falls das Paar AUD/USD weiter fällt. Nichtsdestotrotz wird ein überzeugender Durchbruch unter den Zusammenfluss von 200-Tage-SMA und 50%-Retracement als neuer Auslöser für bärische Händler gesehen und den Weg für eine weitere kurzfristige Abwertung ebnen.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

AUD/USD Tages-Chart

Chartanalyse AUD/USD

Australischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.

China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.

Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.

Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.

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