- AUD/USD postet am Montag bescheidene Gewinne um 0,6695.
- Die Märkte sind nach wie vor nicht davon überzeugt, dass die Fed früher als bisher erwartet umschwenken wird.
- Die australische Arbeitslosenquote ist im vergangenen Monat stärker gestiegen als erwartet, was die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die RBA verringert.
Das Paar AUD/USD wird im frühen asiatischen Handel am Montag mit einer leicht positiven Tendenz bei 0,6695 gehandelt. Der schwächere US Dollar (USD) bietet dem Paar eine gewisse Unterstützung. Die Fed-Vertreter Bostic, Barr, Waller, Jefferson und Mester werden am Montag zu Wort kommen. Die Reserve Bank of Australia (RBA) wird am Dienstag das Protokoll ihrer geldpolitischen Sitzung veröffentlichen.
Die Beamten der Fed bleiben sehr vorsichtig, was eine verfrühte Senkung der Zinssätze angeht. Der Präsident der Richmond Fed, Thomas Barkin, stellte fest, dass die Inflation nachlässt, betonte aber, dass es "mehr Zeit brauchen wird", um das 2%-Ziel der Fed zu erreichen. Die Präsidentin der Cleveland Fed, Loretta Mester, erklärte, dass der derzeitige geldpolitische Kurs der Fed angemessen sei, da sie weiterhin die eingehenden Wirtschaftsdaten bewerte. Außerdem sagte Fed-Gouverneurin Michelle Bowman, die Politik sei restriktiv, aber bereit, die Zinsen zu erhöhen, falls die Inflation ins Stocken gerät oder sich umkehrt.
Das Protokoll des FOMC wird am Mittwoch erwartet. In der letzten Sitzung hat die Fed die Zinssätze beibehalten und den Tenor der politischen Erklärung kaum verändert. Die US-Notenbank betonte, dass es keine weiteren Fortschritte in Richtung ihres Inflationsziels gibt. Die Anleger haben eine 10%ige Chance auf eine Zinssenkung im Juni und eine fast 80%ige Chance im September eingepreist. Die Aussage, dass die US-Zinsen noch länger steigen werden, könnte den Greenback auf kurze Sicht stärken und den Aufwärtstrend des Paares AUD/USD begrenzen.
An der australischen Front ist die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat stärker gestiegen als erwartet, was die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die RBA verringert hat. Der jüngste Arbeitsmarktbericht zeigte, dass die Wirtschaft im April 38,5K neue Arbeitsplätze geschaffen hat, während die Arbeitslosenquote auf 4,1% gestiegen ist. Nach den Prognosen der RBA für die Beschäftigung und die Inflation rechnete die australische Zentralbank damit, dass die Arbeitslosenquote im Juni 4%, zum Jahresende 4,2% und im Juni 2025 4,3% betragen würde.
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