- AUD/JPY gibt im frühen europäischen Handel am Montag auf nahezu 114,50 nach.
- Der positive Ausblick für das Währungspaar bleibt oberhalb des 100-Tage-SMA intakt, mit bullishem RSI-Momentum.
- Das erste Abwärtsziel liegt bei 113,66; der unmittelbare Widerstand liegt bei 114,96.
Das Währungspaar AUD/JPY handelt im frühen europäischen Handel am Montag im negativen Bereich um 114,50. Der japanische Yen (JPY) legt gegenüber dem australischen Dollar (AUD) zu, da die jährliche Kerninflation des Verbraucherpreisindex (VPI) in Tokio im August den dritten Monat in Folge gestiegen ist und damit die Erwartungen verstärkt, dass die Bank of Japan (BOJ) die Zinsen bereits im September anheben könnte.
Die heißeren Inflationsdaten kamen, nachdem BoJ-Vizegouverneur Ryozo Himino hawkishe Äußerungen gemacht und auf zunehmende Inflationsrisiken hingewiesen hatte. Die meisten Marktteilnehmer erwarten derzeit, dass die japanische Zentralbank auf ihrer bevorstehenden geldpolitischen Sitzung ihren Leitzins auf 1,25 % anheben wird.
Andererseits könnten ermutigende Daten zum Einkaufsmanager-Index (EMI) des verarbeitenden Gewerbes in China dem China-Proxie Aussie etwas Unterstützung bieten, da China ein wichtiger Handelspartner Australiens ist.
Die am Montag vom National Bureau of Statistics (NBS) veröffentlichten Daten zeigten, dass der EMI des verarbeitenden Gewerbes in China im August auf 49,8 von 49,2 im Juli gestiegen ist. Dieser Wert fiel stärker aus als die erwarteten 49,7. Der NBS-EMI für das nicht-verarbeitende Gewerbe verharrte im August bei 49,0, verglichen mit 49,0 im Juli.
BoJ-Kurs dürfte angesichts der sich entwickelnden Inflationsdynamik hawkish bleiben
Analysten von Societe Generale argumentieren, dass die jüngste Inflationsdynamik, einschließlich der Mischung aus schwächeren Preisen für nicht-frische Lebensmittel und höheren Dienstleistungskosten, „den hawkishen Kurs der BoJ weiterhin stützt“ und die Erwartungen untermauert, dass die Zentralbank trotz des vorübergehenden Abwärtsdrucks durch erneute Energiesubventionen an ihrer Straffungsneigung festhalten wird.
Technische Analyse: AUD/JPY behält oberhalb des 100-Tage-SMA einen konstruktiven Ton bei
Im Tages-Chart behält AUD/JPY eine bullische kurzfristige Tendenz bei, da der Spot oberhalb des 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) und des mittleren Bollinger-Bands notiert. Die Kursbewegung drängt in die obere Hälfte des Bollinger-Korridors, wobei das obere Band als unmittelbarer Widerstand dient, während der 14-Tage Relative Strength Index bei 63,27 im positiven Bereich bleibt und auf anhaltenden Kaufdruck statt auf klar überkaufte Bedingungen hindeutet.
Auf der Unterseite liegt die erste Nachfrage beim Tief vom 26. August bei 113,66. Die nächste relevante Marke befindet sich beim 100-Tage-SMA bei 113,25, gefolgt vom mittleren Bollinger-Band bei 113,00.
Auf der Oberseite würde ein Anschlusskauf über das Hoch vom 26. August bei 114,96 den Weg zum oberen Bollinger-Band bei 115,20 öffnen. Die nächste Hürde, die es zu beobachten gilt, ist die psychologische Marke von 116,00.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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