VeChain (VET) hat am Mittwoch eine Partnerschaft verkündet, die man als echten Meilenstein bezeichnen kann. Gemeinsam mit Wanchain, einem Spezialisten für Blockchain-Interoperabilität, bringt das Projekt erstmals eine Cross-Chain-Bridge an den Start. Was das bedeutet? Die VeChainThor-Blockchain wird künftig mit über 40 anderen Netzwerken verbunden sein – darunter Schwergewichte wie Bitcoin, Ethereum, Solana oder Polkadot.

Diese Öffnung hin zu anderen Ökosystemen ist mehr als nur ein technischer Fortschritt. Sie bringt neue Liquidität, breitere Anwendungsfelder und vor allem: einen echten Schritt in Richtung DeFi-Markt. Der Markt hat das auch gleich honoriert – VET legte nach Bekanntgabe der Nachricht um 2,28 % zu. Am Donnerstag setzte sich die Bewegung mit einem weiteren Plus von 1,5 % fort.

VeChain öffnet sich der Welt – und das mit Nachdruck

Mit der Integration durch Wanchain wird die VeChain-Blockchain nun tatsächlich interoperabel – also mit anderen Ketten verbunden. In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) schreibt VeChain:

„Über diese Integration können Assets künftig zwischen VeChain und über 40 führenden Blockchains wie Bitcoin, Ethereum, Solana, BNB Chain oder Polkadot transferiert werden.“

Konkret heißt das: VET, VTHO und B3TR, die drei nativen Token von VeChain, lassen sich bald nahtlos in andere Blockchains verschieben – und umgekehrt. Das ist nicht nur ein großer technischer Schritt, sondern öffnet das Tor zu mehr Liquidität, neuen Anwendungsfällen und Investoren-Zugang aus anderen Ökosystemen.

Auch Wanchain sieht darin eine klare Botschaft: VeChain ist bereit für DeFi. Ob über USDT, USDC, ETH oder BTC – wer mit VeChain interagieren will, muss nicht länger im eigenen Netzwerk bleiben. Das bringt Flexibilität und potenziell viele neue Teilnehmer.

Technische Analyse: Der Kurs hält – und könnte bald anziehen

Nach dem kurzfristigen Rücksetzer der letzten Woche – da war bei 0,033 US-Dollar vorerst Schluss – fiel der VET-Kurs um rund 13 %. Am Sonntag drehte sich das Blatt aber: Bei 0,027 US-Dollar wurde ein tragfähiger Boden gefunden. Interessant dabei: Diese Zone liegt genau auf dem 50-Tage-EMA, also einem gleitenden Durchschnitt, der oft als dynamische Unterstützung dient.

Vechain

Seitdem geht es wieder langsam nach oben. Mittwochs konnte sich VET schon um 3,8 % erholen, aktuell notiert der Kurs bei etwa 0,029 US-Dollar. Sollte die Bewegung weiterlaufen, ist ein erneuter Test des Hochs vom 3. März bei 0,033 US-Dollar realistisch. Gelingt der Ausbruch, könnte der nächste Zielbereich bei 0,036 US-Dollar liegen.

Auch der Relative Strength Index (RSI) liefert Rückenwind. Der Wert liegt aktuell bei 56 – damit hat sich der RSI vom neutralen Bereich bei 50 gelöst und zeigt nach oben. Ein klassisches Zeichen für aufkommenden Aufwärtstrend.

Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern. Sollte der Kurs erneut unter die Marke von 0,027 US-Dollar rutschen und darunter schließen, droht ein Rücksetzer in Richtung 0,023 US-Dollar – das wäre das Tief vom 6. Mai. Noch sieht es danach nicht aus, aber solche Marken spielen für kurzfristig orientierte Trader eine wichtige Rolle.

Fazit: VeChain bringt sich in Position – technologisch und am Markt

Mit der Wanchain-Partnerschaft betritt VeChain eine neue Phase. Der Schritt in Richtung Interoperabilität ist nicht nur technologisch spannend, sondern auch strategisch clever: Mehr Zugang, mehr Liquidität, mehr reale Anwendungsmöglichkeiten. Genau das, worauf viele Krypto-Projekte hinarbeiten – und was Investoren gerne sehen.

Die Kursreaktion ist noch verhalten, könnte sich aber beschleunigen, wenn die Integration tatsächlich frischen Kapitalzufluss oder neue Anwendungen nach sich zieht. Wer sich für fundamental starke Projekte interessiert, die technologisch liefern und charttechnisch nicht am Hoch notieren, sollte VeChain im Auge behalten.


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