Die Entwickler von Peersyst Technology haben am Montag eine Nachricht veröffentlicht, die im XRP-Ökosystem noch für ordentlich Bewegung sorgen dürfte. Ab sofort sind Ethereum-basierte dApps und Protokolle mit dem XRP Ledger kompatibel – möglich macht das eine neu gestartete Sidechain, die nun auf dem Mainnet läuft.

Was auf den ersten Blick technisch klingt, könnte in Wahrheit ein echter Gamechanger sein. Denn: Der XRP Ledger, die Blockchain-Plattform hinter Ripple, öffnet damit ganz offiziell die Tür für das riesige Ethereum-Ökosystem. Und genau das dürfte XRP, den nativen Token des Ledgers, deutlich attraktiver machen – sowohl für Entwickler als auch für Investoren.

XRP Ledger wird EVM-kompatibel – was jetzt möglich ist

Mit der neuen Sidechain schlägt das XRP-Team ein neues Kapitel auf. Die Integration der Ethereum Virtual Machine (EVM) bedeutet nichts anderes, als dass Smart Contracts, Protokolle und Anwendungen, die bislang nur auf Ethereum liefen, jetzt auch nativ auf dem XRP Ledger umgesetzt werden können.

Ripple selbst nutzt den XRP Ledger bekanntlich für internationale Zahlungen, Krypto-Liquiditätslösungen und die Entwicklung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs). Dass die Plattform nun auch EVM-Projekte aufnimmt, ist ein strategisch kluger Schritt – und könnte die Adoption des Netzwerks deutlich beschleunigen.

Im Klartext: Der Kreis der XRP-Nutzer wächst. Und mit ihm potenziell auch die Nachfrage nach dem Token. Für Anleger, die auf langfristiges Wachstum setzen, ist das mehr als nur eine Randnotiz.

XRP: Bereitet sich der Kurs auf einen Ausbruch vor?

Die technischen Daten zeigen, dass sich XRP aktuell in einer spannenden Phase befindet. Am Montag legte der Token leicht zu, befindet sich aber weiterhin in einer Art Haltezone. Seit fast drei Monaten hat XRP den Widerstand bei 2,6549 US-Dollar nicht durchbrechen können.

Spannend wird es bei 2,4399 US-Dollar: Sollte der Kurs darüber schließen – und zwar auf Tagesbasis –, wäre das aus charttechnischer Sicht ein klares bullisches Signal. Der Bereich markiert den unteren Rand einer Fair Value Gap (FVG), was bedeutet: Ein Durchbruch könnte eine Bewegung auslösen, die den Token deutlich anschiebt.

XRP

Indikatoren geben grünes Licht

Auch die Momentum-Indikatoren sehen derzeit vielversprechend aus. Der RSI liegt bei 53 – ein neutraler, aber aufwärts gerichteter Wert. Gleichzeitig zeigt der MACD grüne Histogramme über der Nulllinie. Beide Signale sprechen dafür, dass sich Kaufdruck aufbaut, was eine kurzfristige Erholung unterstützen könnte.

Kurz gesagt: Wenn XRP jetzt über die besagte Marke springt, könnte eine Bewegung von knapp 10 % nach oben die Folge sein.

Aber Vorsicht: Diese Marke darf nicht fallen

Natürlich gibt es auch ein Risiko. Fällt XRP unter die Unterstützung vom 24. Juni bei 2,1316 US-Dollar, wäre das bullische Szenario erst einmal hinfällig. In dem Fall wäre ein Rücksetzer auf 2 US-Dollar möglich – ein Bereich, der nicht nur psychologisch wichtig ist, sondern auch als nächstes Level mit hoher Liquidität gilt.

Mein Fazit

Die Ethereum-Integration über die neue Sidechain ist mehr als nur ein Update – sie ist eine Einladung an Entwickler, Kapital und neue Nutzer, das XRP-Ökosystem ernsthaft zu nutzen. XRP selbst zeigt erste Lebenszeichen im Chart, und die technische Lage spricht für eine mögliche Trendwende.

Wer ohnehin auf den XRP Ledger setzt – sei es wegen Ripple, wegen der Infrastruktur oder wegen des politischen Rückenwinds (ja, Trump ist wieder Präsident, was den Krypto-Sektor nicht unbeeindruckt lässt) – könnte die aktuelle Seitwärtsphase als Einstiegschance nutzen. Der Markt hat die Nachricht bisher kaum eingepreist. Genau das könnte sich bald ändern.


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