Plötzlich ist sie wieder da – die Bewegung. Die Kryptowährung Raydium (RAY) legt am Donnerstag um mehr als 18 % zu, nachdem sie am Tag zuvor noch an einer wichtigen Marke Halt gemacht hat. Aber was steckt wirklich hinter diesem überraschenden Anstieg? Und was bedeutet das jetzt für dich als Anleger?
Die Antwort ist einfach – und doch kraftvoll: Upbit, Südkoreas größte Kryptobörse, listet RAY. Und zwar nicht irgendwann, sondern schon am 19. Juni. Ein Ereignis, das den Kurs ordentlich nach oben katapultiert hat – und vielleicht erst der Anfang ist.
Upbit-Listing: Warum das ein echter Gamechanger sein kann
Wenn ein Coin auf einer der größten Börsen in Asien gelistet wird, dann ist das kein kleines Detail. Es geht um mehr Sichtbarkeit, mehr Liquidität – und mehr Vertrauen. Genau das hat RAY jetzt mit dem geplanten Listing auf Upbit bekommen. Ab dem 19. Juni wird der Token dort im Paar mit KRW und USDT handelbar sein. Das bedeutet: Millionen neue Augen werden auf Raydium gerichtet sein.
Kein Wunder also, dass die Nachricht wie ein Funke wirkte, der das Pulverfass gezündet hat. Noch in der asiatischen Frühhandelssession sprang der Kurs nach oben. Und das könnte nur der Anfang sein.

Auch die Profis wetten auf weiter steigende Kurse
Ein Blick auf den Derivatemarkt zeigt: Nicht nur Kleinanleger werden nervös – auch institutionelle Trader reagieren. Das sogenannte Open Interest (OI) – also das Volumen offener Futures-Kontrakte – hat sich innerhalb eines Tages fast verdoppelt. Von 17,5 auf 32,5 Millionen US-Dollar.
Zur Erinnerung: Ein steigendes OI bedeutet, dass frisches Geld in den Markt fließt. Anleger eröffnen neue Positionen – und das meistens nicht, weil sie mit einem Absturz rechnen. Vielmehr zeigt das: Viele rechnen mit weiteren Kursgewinnen.

2 US-Dollar: Die magische Marke
Der RAY-Kurs hatte am Mittwoch noch einmal den Bereich um die 2-Dollar-Marke getestet – und hielt sich dort stabil. Genau hier scheint eine Art untere Begrenzung zu verlaufen, an der Käufer immer wieder aktiv werden. Und das Timing war perfekt: Direkt danach kam die Upbit-News, die den Kurs auf aktuell rund 2,38 US-Dollar befördert hat – ein Tagesplus von über 15 %.
Jetzt wird es spannend: Wenn Raydium den Widerstand bei 2,52 US-Dollar knackt – das ist der 50-Tage-Durchschnitt –, könnte der Weg frei sein bis zum nächsten Ziel bei 3,05 US-Dollar.
Die Charttechnik beginnt zu kippen – in Richtung Bullen
Auch die Indikatoren senden positive Signale:
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Der RSI (Relative Strength Index) steigt auf 49 Punkte – damit kratzt er an der neutralen Marke von 50. Ein Sprung darüber würde zeigen: Die Bären verlieren die Kontrolle.
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Und auch der MACD, ein weiterer beliebter Trendfolge-Indikator, steht kurz davor, ein bullisches Kaufsignal zu liefern.
Beides zusammen? Ein Setup, das erfahrene Trader hellhörig werden lässt.

Und wenn’s doch wieder runtergeht?
Natürlich: Kein Kurs steigt ohne Rücksetzer. Sollte der Schwung nicht ausreichen, wäre ein Rückfall auf die 2-Dollar-Marke möglich. Aber genau das ist auch der Bereich, in dem zuletzt kräftig zugegriffen wurde – was ihn zu einer wichtigen Unterstützungszone macht. Für alle, die den Ausbruch verpasst haben, könnte das noch mal eine günstige Gelegenheit werden.
Mein Fazit
Raydium ist zurück auf dem Radar – und zwar mit Karacho. Das Upbit-Listing gibt dem Coin nicht nur neuen Schwung, sondern bringt ihn in den Fokus eines der aktivsten Kryptomärkte der Welt. Kombiniert mit der technischen Stabilität rund um die 2-Dollar-Marke und dem deutlichen Anstieg bei den Derivaten entsteht ein Setup, das man sich als Anleger zumindest genauer anschauen sollte.
Ob du jetzt direkt einsteigst oder lieber auf einen Rücksetzer wartest – die Musik spielt wieder bei Raydium. Und wer zu lange zögert, könnte am Ende nur noch hinterherlaufen.
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