Strategy setzte in der vergangenen Woche seine Käufe der führenden Kryptowährung fort und erwarb 3.015 Bitcoin für 204 Millionen US-Dollar. Hintergrund ist ein wiedererstarktes Interesse an Krypto-Anlageprodukten nach vier Wochen mit Mittelabflüssen.
Strategy stockt Bitcoin-Reserven auf – institutionelle Nachfrage kehrt zurück
Wie aus einer am Montag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Mitteilung hervorgeht, kaufte Strategy weitere 3.015 Bitcoin im Rahmen seiner fortlaufenden Treasury-Strategie.
Der jüngste Zukauf hatte ein Volumen von rund 204,1 Millionen US-Dollar, was einem durchschnittlichen Kaufpreis von 67.700 US-Dollar je Bitcoin entspricht. Es handelt sich um die zehnte Woche in Folge mit aufeinanderfolgenden Bitcoin-Käufen seit Dezember. Zugleich war es eine der größten Aufstockungen der vergangenen Wochen.
Durch den jüngsten Erwerb erhöht sich der Gesamtbestand des Unternehmens auf 720.737 Bitcoin, die für insgesamt rund 54,77 Milliarden US-Dollar gekauft wurden. Damit kontrolliert die Gesellschaft etwa 3,4 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots und bleibt der größte börsennotierte Unternehmenshalter der Kryptowährung.
Strategy hat seine Bitcoin-Käufe regelmäßig über eine Kombination aus Aktienplatzierungen und weiteren Kapitalmaßnahmen finanziert. Der jüngste Erwerb wurde durch den Verkauf von mehr als 1,7 Milliarden Aktien der Vorzugsaktie MSTR sowie rund 71.000 Aktien des unbefristeten STRC-Angebots ermöglicht.
Auch ein weiteres auf Bitcoin fokussiertes Treasury-Unternehmen, ProCap unter der Leitung von Anthony Pompliano, teilte mit, 450 Bitcoin erworben zu haben. Damit stieg dessen Gesamtbestand auf 5.457 Bitcoin.
Unterdessen zeigten sich bei institutionellen Kapitalflüssen Anzeichen einer Stabilisierung: Digitale Anlageprodukte verzeichneten in der vergangenen Woche Nettomittelzuflüsse von 1 Milliarde US-Dollar. Zuvor waren laut CoinShares fünf Wochen in Folge Abflüsse von insgesamt 4 Milliarden US-Dollar registriert worden.
Auf Bitcoin fokussierte Produkte standen für 881 Millionen US-Dollar der Zuflüsse, während auf Ethereum ausgerichtete Fonds 117 Millionen US-Dollar einsammelten. Für Ethereum war es die stärkste Woche seit Mitte Januar. Dennoch weisen sowohl Bitcoin- als auch Ethereum-Produkte seit Jahresbeginn per saldo weiterhin Abflüsse auf.
Der Forschungsleiter von CoinShares, James Butterfill, erklärte, die Rückkehr zu Mittelzuflüssen könne auf jüngste Kundendebatten über das „Finden geeigneter Einstiegszeitpunkte statt einer Reduzierung des Engagements in dieser Anlageklasse“ zurückzuführen sein.
Bitcoin verteuerte sich in den vergangenen 24 Stunden um rund 3 Prozent und eroberte am Montag die Marke von 69.000 US-Dollar zurück. Zuvor war es infolge makroökonomischer Belastungen und geopolitischer Spannungen am Wochenende zu Verkäufen gekommen.
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