• USD/JPY zieht einige Intraday-Verkäufer an und steht unter Druck durch eine Kombination von Faktoren.
  • Interventionsängste und die divergierenden Ausblicke von BoJ und Fed belasten weiterhin das Paar.
  • Die Unsicherheit der BoJ und ein positiver Risikoton halten den JPY in Schach und unterstützen die Kassapreise.

Das USD/JPY-Paar dreht nach einem Intraday-Anstieg in den Bereich von 156,80 nach unten und sieht sich an, den nächtlichen Rückgang von einem fast zweiwöchigen Hoch im Zuge des vorherrschenden Verkaufs des US-Dollars (USD) auszuweiten. Tatsächlich zieht der USD-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, weiter von einem Vierwochenhoch, das am Montag erreicht wurde, zurück, angesichts der dovishen Erwartungen an die Federal Reserve (Fed). Dies stellt eine signifikante Divergenz im Vergleich zu den Aussichten auf eine weitere Straffung der Geldpolitik durch die Bank of Japan (BoJ) dar, die dem niedrig verzinslichen japanischen Yen (JPY) zugutekommen könnte und die kurzfristige negative Perspektive für das Währungspaar bestätigt.

Der S&P Global berichtete am Montag, dass der US Manufacturing PMI bei 51,8 stabil blieb und auf eine anhaltende Expansion hinweist. Andererseits fiel der Manufacturing PMI des Institute for Supply Management (ISM) von 48,2 im November auf 47,9 und deutete auf eine anhaltende Kontraktion der Geschäftstätigkeit hin. Die Daten bestätigten die Marktwetten, dass die Fed die Kreditkosten im März senken und bis Ende dieses Jahres eine weitere Zinssenkung vornehmen wird. Darüber hinaus deuten die Erwartungen, dass der Trump-verbundene neue Fed-Vorsitzende aggressive Maßnahmen fordern wird, darauf hin, dass der USD defensiv bleibt und Abwärtsdruck auf das USD/JPY-Paar ausübt.

Unterdessen sagte BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda am Montag, dass die Zentralbank die Zinsen weiter erhöhen wird, wenn sich die wirtschaftlichen und preislichen Entwicklungen im Einklang mit ihren Prognosen bewegen. Der Ausblick trieb die Renditen der zinsempfindlichen zweijährigen und der Benchmark-10-jährigen japanischen Staatsanleihen (JGB) auf den höchsten Stand seit 1996 bzw. 1999. Die daraus resultierende Verengung des Zinsunterschieds zwischen Japan und anderen großen Volkswirtschaften könnte den JPY unterstützen, angesichts der Ängste vor staatlichen Interventionen. Dies bestätigt weiter die kurzfristige negative Perspektive und deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für das USD/JPY-Paar nach unten führt.

Investoren bleiben jedoch unsicher über den wahrscheinlichen Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung. Dies könnte zusammen mit fiskalischen Bedenken und einem allgemein positiven Risikoton jegliche signifikanten Gewinne für den sicheren JPY in Schach halten. Händler könnten es vorziehen, von aggressiven direktionalen Wetten abzusehen und auf die Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten US Nonfarm Payrolls (NFP) Berichts am Freitag zu warten. Abgesehen davon könnten andere wichtige makroökonomische Indikatoren aus den USA, die für diese Woche geplant sind, Hinweise auf den Zinssenkungspfad der Fed geben. Dies wird wiederum eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung der kurzfristigen USD-Preisdynamik spielen und dem USD/JPY-Paar neuen Schwung verleihen.

USD/JPY 1-Stunden-Chart

Chart Analyse USD/JPY

Technische Analyse:

Die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte zeigen nach unten und begrenzen Intraday-Rückgänge, während breitere Durchschnitte abflachen, was einen schwachen Ton widerspiegelt. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) schwebt um die Nulllinie mit einem flachen Histogramm, was ein neutrales Momentum-Umfeld verstärkt. Der RSI bei 41 bleibt unter der Mittellinie und deutet auf einen moderaten Abwärtsdruck hin, nachdem er sich aus dem niedrigen 30er-Bereich erholt hat. Der aufsteigende Kanal von 155,46 bleibt intakt, mit Unterstützung nahe 156,16; ein fester Rücksprung von diesem Boden könnte das USD/JPY-Paar stabilisieren, während ein Schluss darunter weiteres Abwärtspotenzial offenbaren würde.

Die Kassapreise handeln derzeit nahe der unteren Grenze des Kanals, was die Bären aufmerksam hält, da die Anstiege unter den fallenden Durchschnitten stagnieren. Eine nachhaltige MACD-Wende nach oben mit einem sich verbreiternden positiven Histogramm würde die Aufwärtsaussichten verbessern, während ein RSI-Durchbruch über 50 das Momentum in Richtung Erholung verschieben würde. Ein Verlust von 156,16 würde den Fokus auf den Ursprung des Kanals bei 155,46 legen, während das Halten über dem Boden eine Korrekturbewegung in Richtung der Oberseite der Struktur ermöglichen könnte.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)

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