- USD/JPY rallyt als Reaktion auf einen Bericht, der Takaichis Widerstand gegen zusätzliche Zinserhöhungen der BoJ signalisiert.
- Anzeichen von Stabilität im Risikosentiment und Japans fiskalische Probleme belasten ebenfalls den sicheren Yen (JPY).
- Der USD gewinnt positive Zugkraft angesichts des weniger taubenhaften Ausblicks der Fed und stärkt das Hauptwährungspaar weiter.
Das Währungspaar USD/JPY baut auf dem Bounce vom Vortag von der Marke von 154,00 auf und gewinnt am Dienstag an starkem positiven Zug. Die intraday Bewegung nach oben gewinnt in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung an Tempo und schiebt die Kassakurse auf ein Zweiwochenhoch, wobei die Bullen nun darauf abzielen, die Stärke über die runde Marke von 156,00 auszubauen.
Der japanische Yen (JPY) schwächt sich allgemein als Reaktion auf Berichte, dass Japans Premierministerin Sanae Takaichi ihre Bedenken hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen äußerte, als sie letzte Woche mit dem Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, zusammentraf. Dies kommt zusätzlich zu reduzierten Wetten auf eine weitere Zinserhöhung der BoJ in naher Zukunft und Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Gesundheit Japans. Darüber hinaus belastet eine leichte Verbesserung des globalen Risikosentiments den sicheren Yen (JPY) stark und bietet dem Währungspaar USD/JPY einen starken Auftrieb im Zuge eines insgesamt festeren US-Dollars (USD).
Nach dem impulsiven Rückgang am Montag als Reaktion auf die neuen globalen Zölle von US-Präsident Donald Trump gewinnt der USD positive Zugkraft angesichts des hawkischen Ausblicks der Federal Reserve (Fed). Tatsächlich zeigten die Protokolle der FOMC-Sitzung im Januar, dass mehrere Fed-Beamte der Meinung waren, dass zusätzliche Lockerungen möglicherweise nicht gerechtfertigt seien, bis es Anzeichen dafür gebe, dass der Fortschritt der Desinflation wieder auf Kurs sei. Darüber hinaus sagte Fed-Gouverneur Christopher Waller, dass er offen dafür sei, die Zinsen im März stabil zu halten, wenn die bevorstehenden Arbeitsmarktdaten darauf hindeuten, dass der US-Arbeitsmarkt auf stabilere Füße gewechselt ist.
Allerdings zeigt das FedWatch Tool der CME Group, dass Händler weiterhin die Möglichkeit von drei Zinssenkungen um 25 Basispunkte (bps) durch die Fed in diesem Jahr einpreisen. Dies stellt eine signifikante Divergenz im Vergleich zur wachsenden Akzeptanz dar, dass die BoJ ihren Kurs der geldpolitischen Straffung beibehalten wird. Darüber hinaus könnten Spekulationen, dass die japanischen Behörden eingreifen würden, um eine weitere Schwäche der heimischen Währung zu stoppen, die JPY-Bären davon abhalten, aggressive Wetten abzuschließen. Zudem könnten Bedenken über die wirtschaftlichen Folgen von Trumps Handelspolitik den USD und das Währungspaar USD/JPY begrenzen.
Händler blicken nun auf den US-Wirtschaftskalender, der die Veröffentlichung des Verbrauchervertrauensindex des Conference Board und des Richmond Manufacturing Index vorsieht. Darüber hinaus könnten Reden von einflussreichen FOMC-Mitgliedern die USD-Nachfrage antreiben, die zusammen mit dem breiteren Risikosentiment dem Währungspaar USD/JPY einen gewissen Impuls verleihen sollte.
USD/JPY 4-Stunden-Chart
Technische Analyse:
Aus technischer Sicht hebt die starke Bewegung nach oben die Kassakurse über das 50%-Fibonacci-Retracement-Niveau des jüngsten Rückgangs vom Jahreshoch, das im Januar erreicht wurde. Darüber hinaus hält sich das Währungspaar USD/JPY leicht über dem 200-Perioden-Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart, was einen weiterhin weichen breiteren Trend widerspiegelt und die kurzfristigen Gebote intakt hält.
Das Histogramm des Moving Average Convergence Divergence (MACD) hat sich ins Positive gewendet, was darauf hindeutet, dass die MACD-Linie über der Signallinie liegt, während der kleine Wert nahe der Nulllinie darauf hindeutet, dass sich das Momentum erst zu verbessern beginnt. Der Relative Strength Index steht bei 64 (bullisch) und stimmt mit der Aufwärtsneigung überein.
Das Halten über dem 200-Perioden-SMA würde den Weg nach oben weisen, da sich das Momentum festigt, mit dem sich verbessernden MACD-Hintergrund und einem RSI, der sich in Richtung der oberen Bandbreite neigt und die Fortsetzung unterstützt. Ein Schlusskurs unter 155,82 würde die Erholung untergraben und das Risiko einer Konsolidierung wieder einführen, da die Momentum-Indikatoren Schwierigkeiten hätten, ihre anfängliche Verbesserung auszudehnen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
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