• USD/JPY setzt seinen Aufwärtstrend fort und wird von einer Kombination von Faktoren unterstützt.
  • Die Ungewissheit über die BoJ, die Japan-China-Spannungen und Gespräche über eine vorgezogene Wahl in Japan belasten den JPY.
  • Erneute USD-Käufe verleihen dem Hauptwährungspaar zusätzliche Unterstützung vor dem US-CPI-Bericht.

Das Währungspaar USD/JPY verlängert seinen Aufwärtstrend, der in der vergangenen Woche zu beobachten war, und steigt am Dienstag auf den höchsten Stand seit Juli 2024, rund um die 159,00-Marke. Der japanische Yen (JPY) zeigt weiterhin eine relative Underperformance im Zuge von Gesprächen über eine vorgezogene Wahl in Japan. Dies, zusammen mit dem Auftreten von Käufen des US-Dollars (USD), wirkt als Rückenwind für das Währungspaar, da die Händler nun auf die Veröffentlichung der US-Verbraucherinflationszahlen warten, die später während der nordamerikanischen Sitzung fällig sind, um frischen Impuls zu erhalten.

Berichten zufolge könnte Japans Premierministerin Sanae Takaichi bald eine vorgezogene Wahl in der ersten Februarhälfte ansetzen, um von den starken Zustimmungswerten zu profitieren und die parlamentarische Mehrheit ihrer Koalitionsregierung zu stärken. Angesichts von Takaichis hoher Beliebtheit würde ein Sieg wahrscheinlich ihre Autorität festigen, um die expansiven fiskalpolitischen Maßnahmen weiter zu fördern. Dies hat den sogenannten "Takaichi-Handel" neu entfacht, wobei der Nikkei 225-Index Japans zum ersten Mal in der Geschichte über der 53.000-Marke schloss und den sicheren Hafen-Status des JPY untergräbt.

In der Zwischenzeit bleiben die Anleger unsicher über den wahrscheinlichen Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung durch die Bank of Japan (BoJ). Hinzu kommt, dass die sich vertiefende diplomatische Krise zwischen Japan und China ein weiterer Faktor ist, der zusätzlichen Druck auf den JPY ausübt, der keine Erleichterung von den Interventionsängsten erhält. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama sagte heute früh, dass sie ihre Bedenken über den einseitigen Rückgang des JPY mit dem US-Finanzminister Scott Bessent geteilt habe und dass die Toleranz für Schwäche begrenzt sei. Dies schürte Spekulationen, dass die Behörden eingreifen könnten, um eine weitere Schwäche des JPY zu stoppen, obwohl dies wenig Eindruck bei den Bullen hinterlässt.

Der USD hingegen gewinnt nach dem Rückgang des Vortages wieder an positiver Dynamik und trägt zum positiven Momentum des USD/JPY-Paares bei. Eine bedeutende Aufwertung des USD scheint jedoch angesichts der Bedenken über die Unabhängigkeit der US-Notenbank (Fed) unerreichbar. Tatsächlich sagte Fed-Vorsitzender Powell, dass die Bedrohung von strafrechtlichen Anklagen gegen ihn eine Folge des Zorns von US-Präsident Donald Trump über die Weigerung sei, die Zinsen trotz wiederholtem öffentlichen Druck zu senken. Dies könnte die USD-Bullen davon abhalten, aggressive Wetten abzuschließen.

Darüber hinaus rechnen die Händler weiterhin mit zwei weiteren Zinssenkungen durch die Fed später in diesem Jahr. Daher wird der wichtige US-Verbraucherpreisindex (CPI) als Hinweis auf den Zinssenkungspfad der Fed betrachtet, während Erwartungen für eine potenziell stagnierende Politik im ersten Quartal bestehen, gestützt durch den US Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht am Freitag. Dies wird wiederum eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung der kurzfristigen USD-Preisdynamik spielen und dem USD/JPY-Paar einen bedeutenden Impuls verleihen. Nichtsdestotrotz unterstützt der fundamentale Hintergrund die Argumentation für eine weitere Aufwärtsbewegung.

USD/JPY Tages-Chart


Technische Analyse:

Der 50-Tage-Simple Moving Average (SMA) steigt auf die 156,00-Marke und verstärkt den bullischen Ton. Das Währungspaar USD/JPY hält sich über diesem Maßstab, was die Käufer in Kontrolle hält. Die MACD-Linie steht über der Signallinie, mit einem positiven, sich ausweitenden Histogramm nahe der Nulllinie, was auf ein sich verstärkendes Aufwärtsmomentum hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) bei 69 nähert sich dem überkauften Bereich, was unmittelbare Fortschritte begrenzen könnte.

Das Momentum bleibt unterstützend, da die positive Expansion des MACD auf anhaltendes Kaufinteresse hinweist, während die Nähe zur Nulllinie auf einen sich entwickelnden Trend und nicht auf eine ausgereifte Erweiterung hinweist. Angesichts des gestreckten RSI könnte USD/JPY konsolidieren, und ein Pullback würde den 50-Tage-SMA als dynamische Unterstützung testen; ein Halten über diesem Durchschnitt würde die breitere bullische Tendenz intakt halten, während ein Versagen dort die Tür zu einer tieferen Korrekturphase öffnen würde.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

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