US-Zinsdeckel angehoben, DOW schwach, Bonds steigen – Tag der Entscheidung Teil 2


FED Chef Powell hat im Hinblick auf die Leitzinserhöhung geliefert, was vom Markt erwartet wurde. Es gab ein Plus von 50 Basispunkten. Viel wichtiger war das Wording in der Pressekonferenz. Hierauf hat der Aktienmarkt mit Schwäche reagiert. Doch der Bondmarkt hat ein ganz anderes Bild aufgezeigt. Die Details dazu besprechen wir in der heutigen Ausgabe von Tickmill’s täglichen Tradingideen. Des Weiteren geht es um die Erwartungen an die EZB, die heute mit dem Zinsentscheid und einer Pressekonferenz aufwartet.

Die FED sieht sich auf einem guten Weg – Der Zinsdeckel wurde angehoben

Die Anhebung des Leitzinses um 50 Basispunkte war das, was der Markt erwartet hatte. Hier gab es keine Überraschung. Die viel wichtigere Frage war: Wo sieht die US-Notenbank FED die „Peak Rate“ also den Zinsdeckel in der laufenden Zinsrunde. Die FED sieht diesen im kommenden Jahr bei 5,1 Prozent und lag damit etwas über den Erwartungen des Marktes. Den Bondmarkt ließ diese Nachricht kalt. Die US-Indices hingegen haben mit Abschlägen reagiert. Das lag zum einen am Zinsdeckel. Zum anderen an einer Aussage von Powell zur weiteren Zinspolitik. Er betonte, dass die Effekte der diesjährigen Zinsanhebungen noch nicht zu spüren seien und weitere Maßnahmen nötig seien. Die ersten Auswirkungen auf die Verbraucherpreisentwicklung seien schön. Doch man brauche mehr subtanzielle Beweise dafür, dass die Inflation nachhaltig auf den Weg nach unten ist. Weitere Fakten um die FED-Sitzung und deren Auswirkungen auf die Märkte werden im Video besprochen.

Vorausschau auf EURUSD vor der EZB-Pressekonferenz

Mit Blick auf die Eurozone ist eine Leitzinsanhebung von 50 Basispunkten bereits eingepreist. Wie in der heutigen Sendung von Tickmill’s täglichen Tradingideen besprochen, wartet der Markt auf andere Signale von der EZB. Schauen Sie gern einmal in die Aufzeichnung. Der Tageschart des EURUSD ist weiterhin eine Keilformation ersichtlich. Das Potential des laufenden Aufwärtstrends erstreckt sich auf der Chartoberseite zunächst bis in den Bereich um 1,0780 USD. Doch ein Ausbruch durch die Keilunterseite könnte kurzfristige Abgaben befeuern. Die untergeordneten Ziele einer Korrektur liegen bei 1,0500 USD, 1,0489 USD bzw. 1,0440 USD. Das Setup dafür wird ebenfalls im Video besprochen.

Videobesprechung

  • 00:00 Intro
  • 00:20 Fundamentals & News
  • 05:20 FED-Reaktion
  • 15:10 Reaktion der US-Zinsen
  • 31:15 DAX
  • 37:00 Vola und DOW
  • 48:00 EURUSD
  • 52:30 Zinsanhebung EZB und Auswirkung auf den EURO
  • 34:00 Starke und schwache Währungen als Entscheidungshilfe
  • 35:55 USDCHF

 

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

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