Das Geschäftsmodell des Streamingdienstleisters Netflix hat inzwischen sehr starke Konkurrenz von Unternehmen wie Disney oder auch Amazon bekommen. Allein das wirkt sich negativ auf die Anzahl der zahlenden Nutzerschaft aus. Wie das dritte Quartal für Netflix gelaufen ist, wird sich Mitte Oktober bei der Veröffentlichung des Zahlenwerks zeigen. Charttechnisch ist die Aktie derzeit allerdings recht interessant. Welche Chancen sich bieten erfahren Sie in den nächsten Zeilen sowie ausführlich in der Videobesprechung.
Wochenchart bei Netflix deutlich unter Abgabedruck

Im Wochenchart ist ersichtlich, wie weit und mit welcher Dynamik die Netflix-Aktie vom Septemberhoch 2021 bei gut 700,00 USD zurückgekommen ist. Der aktuelle Boden wurde im Bereich der Marke um 165,00 USD gefunden. Kommt es im Zuge des derzeitigen Bärenmarktes zu einem Kursrutsch unter dieses Level liegt die nächste Unterstützung am 2017-er Ausbruchslevel um 135,00 USD. Allerdings halten sich die Kurse im Moment recht gut. Die grün Markierte Unterstützung über der Marke von 210,00 USD wird aktuell nicht abverkauft. Dies könnte im Zuge einer möglichen Erholung am Aktienmarkt als positiv erweisen und den Weg für Kursanstiege in Richtung 325,00 USD ebnen.
Netflix mit Aufwärtstrend im Tageschart

Zur besseren Beurteilung der Lage hilft derzeit der Blick in den Tagestrend der Netflix-Aktie. Hier ist deutlich zu erkennen, dass ein Aufwärtstrend vorhanden ist, der sich oberhalb der Seitwärtsphase zwischen 165,0 USD und 210,00 USD stabilisiert, während die Indices weiter abverkauft werden. Sollte es im Zuge einer Ausdehnung der Erholung zu einem Ausbruch über die Marke von 252,00 USD kommen, stellt dies ein kurzfristiges Kaufsignal für Netflix dar. Abgesichert ist dieses Szenario durch die Unterstützung um 210,00 USD. Bei einer starken Erholung liegt das charttechnische Ziel zunächst am oberen Ende des Gaps bei 325,00 USD bis 335,00 USD. Was im Falle eines Abverkaufs der Unterstützung zu tun ist, erfahren Sie im Video.
Videobesprechung
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebeleffekten schnell Geld zu verlieren. 71% und 68% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie CFDs mit Tickmill UK Ltd bzw. Tickmill Europe Ltd handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP wackelt gefährlich: Verliert Ripple jetzt die 1,60-Dollar-Marke?
Ripple (XRP) steht am Mittwoch unter massivem Druck. Der Kurs rutscht leicht ab und notiert aktuell knapp unter 1,60 US-Dollar. Noch am Montag sah alles nach Entspannung aus: XRP kletterte bis auf 1,66 US-Dollar. Doch dann kam die Kehrtwende.
Krypto-Crash geht weiter: Bitcoin rutscht auf November-Tief – auch Ethereum und XRP unter Druck
Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) stehen in dieser Woche weiter unter Druck. Hintergrund ist ein breit angelegter Ausverkauf an den Märkten. Bitcoin fiel auf den niedrigsten Stand seit Anfang November 2024 bei 72.945 US-Dollar. Ethereum und XRP folgten der Abwärtsbewegung: Ethereum markierte ein Sieben-Monats-Tief, während auch XRP unter anhaltendem Verkaufsdruck nachgab.
Gold zu teuer? Experte nennt ein Szenario mit 0 Dollar Wert
Gold kennt aktuell nur eine Richtung: nach oben. Die Rally erfasst nicht nur Edelmetalle, sondern auch Industriemetalle gleich mit. Für viele Anleger ist das ein klares Signal: Sicherheit, Schutz vor Inflation, Flucht aus Papiergeld.
ADP-Beschäftigungsbericht wird zeigen, dass die moderate Einstellung bis Januar ausgeweitet wurde
Das Automatic Data Processing Research Institute wird am Mittwoch seinen monatlichen Bericht über die Schaffung von Arbeitsplätzen im privaten Sektor für Januar veröffentlichen. Der sogenannte ADP-Beschäftigungsbericht wird voraussichtlich zeigen, dass die US-Wirtschaft 48.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, nach den 41.000 neuen Stellen, die im Dezember verzeichnet wurden.
Forex Today: Der Markt richtet den Fokus auf die Inflation im Euroraum und wichtige US-Daten
Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Mittwoch relativ ruhig, während sich die Anleger auf wichtige makroökonomische Datenveröffentlichungen vorbereiten. Eurostat wird später in der Sitzung die Inflationszahlen für Januar veröffentlichen, und der US-Wirtschaftskalender wird den Bericht über die Beschäftigung im privaten Sektor sowie die Daten zum Einkaufsmanager-Index (EMI) für den Dienstleistungssektor des Institute for Supply Management (ISM) enthalten.