Wird die Fed mehr oder weniger Zinssenkungen signalisieren? Höhere Inflationserwartungen und trübere Wachstumsaussichten stehen im Wettbewerb zueinander. Alle Augen sind auf Vorsitzenden Powell gerichtet.  

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Fed könnte inmitten von Panik Geduld zeigen

Die Federal Reserve (Fed) wird voraussichtlich die Zinssätze bei ihrer Sitzung im März unverändert lassen. Allerdings sind jedes Wort, das Vorsitzender Jerome Powell sagt – und jede Änderung der Prognosen der Bank – entscheidend für die Märkte.

Im letzten "Dot Plot" im Dezember signalisierte die Bank, dass nur zwei Zinssenkungen für 2025 anstehen, die Hälfte dessen, was zuvor prognostiziert wurde. Diese hawkische Wendung kam, als die Wirtschaft stark aussah und die Inflation noch nicht niedrig genug war.

Seitdem trat Präsident Donald Trump ins Weiße Haus ein, kündigte Zölle an und strebt an, mehr zu tun. Das trieb die Inflationserwartungen nach oben, während das Verbrauchervertrauen sank. Märkte und die Fed haben immer noch keine harten Daten, die zeigen, wie die Wirtschaft reagiert hat, und könnten daher abwarten.

Indem Powell eine Botschaft der Geduld vermittelt, würde er die Märkte beruhigen. Ein hawkischer Ton gegen die Inflation würde den US-Dollar unterstützen, während ein dovisher Ansatz und die Signalisierung von Zinssenkungen Gold weiter nach oben treiben würden.  

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