EUR/USD Aktueller Preis: 1,1745
- Geopolitische Spannungen trüben die Stimmung, können jedoch den US-Dollar nicht stützen.
- Die Vereinigten Staaten werden am Dienstag die vorläufige Schätzung des BIP für das dritte Quartal veröffentlichen.
- EUR/USD zielt kurzfristig nach Norden und könnte die Marke von 1,1800 erneut testen.
Das Währungspaar EUR/USD legt am Montag zu und wird derzeit bei etwa 1,1740 gehandelt, während der US-Dollar (USD) schwach bleibt. Die Marktteilnehmer scheinen die zunehmende Risikoaversion zu ignorieren oder zumindest nicht auf den sicheren Hafen Greenback zu setzen, trotz der steigenden Spannungen im Nahen Osten. Tatsächlich haben die Goldpreise Rekordhöhen erreicht, was die anhaltend trübe Stimmung widerspiegelt.
Wochenend-Schlagzeilen deuteten darauf hin, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu besorgt über die Ausweitung des ballistischen Raketenprogramms des Iran ist und plant, den Präsidenten der Vereinigten Staaten (US) Donald Trump über die Optionen zur Wiederaufnahme von Angriffen auf den Iran zu informieren.
Abgesehen davon dürften die Winterferien die FX-Märkte lethargisch halten. Der makroökonomische Kalender hat am Montag wenig zu bieten und wird auch im Laufe der Woche spärlich bleiben, abgesehen von der Veröffentlichung der vorläufigen Schätzung des US-BIP für das dritte Quartal.
EUR/USD kurzfristige technische Perspektive
Im 4-Stunden-Chart neigt das Risiko für EUR/USD nach oben. Der 20-periodische Simple Moving Average (SMA) liegt über den 100- und 200-periodischen SMAs, und alle drei steigen, wobei der 20 SMA bei 1,1726 sofortige dynamische Unterstützung bietet. Gleichzeitig zielen die Momentum-Indikatoren nach oben innerhalb neutraler Bereiche, während der Relative Strength Index (RSI) bei 58 liegt und ansteigt, was den positiven Ton beibehält und auf höhere Hochs hindeutet. Die kurzfristige Tendenz bleibt positiv, solange das Paar über dem genannten 20 SMA bleibt.
Im Tages-Chart ist der bullische Fall von EUR/USD noch klarer. Der 20-Tage-SMA steigt über den 100- und 200-Tage-SMAs, wobei der kürzere derzeit bei 1,1670 liegt. Käufer dürften die Abwärtsseite um diesen Wert verteidigen, sollte das Paar zurückfallen. In der Zwischenzeit steht ein aufsteigender 100 SMA bei 1,1656 und verstärkt die Preisregion. Schließlich zielt der Momentum-Indikator über seiner Mittellinie nach Norden, während der RSI ebenfalls ansteigt und derzeit bei 65 liegt, was einen fortgesetzten Anstieg begünstigt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
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