Die Bank of England (BoE) wird voraussichtlich die Zinssätze bei ihrer Sitzung im März unverändert lassen, während die Kerninflation steigt – aber Abweichler könnten die Botschaften beeinflussen und das Pfund belasten.
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Die Bank of England hat eine lange Liste von Sorgen
Die Arbeitslosenanträge steigen, aber auch die Kerninflation – die Bank of England (BoE) sieht sich Dilemmata gegenüber, während sie sich trifft, um ihre Zinsentscheidung bekannt zu geben, einen Tag nachdem die Federal Reserve (Fed) die Märkte beruhigt hat.
Während die "Old Lady" – wie die BoE auch genannt wird – voraussichtlich die Zinssätze bei 4,50% unverändert lässt, sind ihre Botschaften und Abstimmungsmuster von Bedeutung.
Nach einer einstimmigen Abstimmung zur Senkung der Kreditkosten beim letzten Mal könnten zwei von neun Mitgliedern für eine Zinssenkung stimmen – Kathrine Mann hat sich auf die dovishe Seite bewegt, und sie ist nicht allein. Eine Abstimmung mit 6:3 wäre ein dovishes Signal, das das Pfund belasten würde. Im Gegensatz dazu würde eine Abstimmung mit 8:1 das Pfund unterstützen.
Die Botschaft von BoE-Gouverneur Andrew Bailey und seinen Kollegen ist ebenfalls wichtig. Ist die Bank besorgt über schwaches Wachstum und Anzeichen von Unruhe auf dem Arbeitsmarkt? Das wäre dovish und würde das Pfund belasten.
Andererseits, wenn die Beamten sich auf steigende Löhne konzentrieren und Geduld vor Zinssenkungen fordern, würde die Währung profitieren.
Ähnlich wie die Fed hat die BoE mit widersprüchlichen Signalen und extremer Unsicherheit zu kämpfen. Das bedeutet unruhigen Handel.
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