- Gold bewegt sich am Montagmorgen um 4.200 USD und bleibt innerhalb der Handelsrange der Vorwoche.
- Der US-Dollar hält sich auf niedrigem Niveau angesichts der bevorstehenden Zinssenkung durch die Fed und einer vorsichtigen Stimmung.
- Die technische Tageskonstellation von Gold deutet darauf hin, dass die Käufer noch nicht aufgeben wollen.
Gold handelt um eine flache Linie nahe der Marke von 4.200 USD und beginnt eine entscheidende Woche der US-Notenbank (Fed) mit einer vorsichtigen Haltung.
Gold setzt sein Range-Spiel fort, mit Blick auf das Urteil der Fed
Angesichts der anhaltenden Schwäche des US-Dollars (USD) und der simmernden geopolitischen Spannungen zwischen Japan und China bieten die Goldkäufer weiterhin eine Unterstützung, während die Verkäufer auf höheren Niveaus lauern.
Der Aufwärtstrend bleibt vorsichtig, da eine wahrscheinliche hawkische Orientierung der Fed in dieser Woche erwartet wird. Es wird allgemein erwartet, dass die Fed die Zinssätze um 25 Basispunkte (bps) auf 3,5%-3,75% senkt, wobei die Wahrscheinlichkeit derzeit bei fast 90% liegt, wie das FedWatch-Tool der CME Group zeigt.
Der Ausblick der Fed auf den Zinspfad 2026 wird ebenfalls entscheidend sein, was Gold zu Beginn der Woche am Montag in einer engen Range schwanken lässt.
Die jüngste Serie enttäuschender US-Wirtschaftsdaten begünstigt weiterhin die dovishen Erwartungen an die Fed.
In der Zwischenzeit bleiben die Märkte vorsichtig, nachdem der japanische Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi am Sonntag berichtete, dass chinesische Kampfjets zweimal Radarsysteme zur Feuerkontrolle auf ihre F-15-Flugzeuge über internationalen Gewässern nahe Okinawa gerichtet hatten.
Auf der anderen Seite beschuldigte Peking japanische Jets, ihre Lufttrainings zu unterbrechen.
Gold erhält zusätzliche Unterstützung durch ein solides Wachstum der chinesischen Exporte im November, wobei sowohl der Yuan- als auch der USD-denominierte Anstieg bei 5,7% bzw. 5,9% gemeldet wurden. China ist der weltweit größte Verbraucher des gelben Metalls.
Im Laufe des Tages wird Gold weiterhin Hinweise aus der breiten Marktentwicklung aufnehmen, da keine hochrangigen US-Wirtschaftsdaten anstehen. Geopolitische Entwicklungen in Asien werden ebenfalls genau beobachtet.
Technische Analyse des Goldpreises: Tages-Chart
Im Tages-Chart steigt der 21-Tage Simple Moving Average (SMA) über die 50-, 100- und 200-Tage-SMAs, wobei alle Steigungen steigen und der Preis über ihnen bleibt, was eine bullische Tendenz verstärkt. Der 21-Tage-SMA bei 4.147,93 USD bietet nahe Unterstützung, während der 50-Tage-SMA bei 4.084,46 USD den Aufwärtstrend stützt. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 61,33, was auf eine feste, aber nicht überkaufte Dynamik hinweist. Gemessen vom Hoch bei 4.381,17 USD bis zum Tief bei 3.885,84 USD wurde das 61,8%-Retracement bei 4.191,95 USD überschritten, was darauf hindeutet, dass die vorherige bärische Phase an Stärke verliert.
Der Aufwärtstrend stößt auf Widerstand beim 78,6%-Retracement bei 4.275,16 USD; ein entscheidender Schluss über dieser Barriere würde den Weg zum vorherigen Hoch öffnen. Wenn es den Käufern nicht gelingt, über dem 61,8%-Marker zu bleiben, könnte ein Pullback das 50%-Retracement bei 4.133,50 USD erneut testen. Darunter bleibt die Trendunterstützung durch steigende gleitende Durchschnitte definiert, wobei der 50-Tage-SMA die Abwärtsbewegung abfedert. Insgesamt begünstigen Momentum und Trendausrichtung Käufe bei Rücksetzern, während Fibonacci-Schwellen die nächsten Richtungshinweise rahmen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.
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