- Gold korrigierte am frühen Freitag stark, nachdem er es nicht geschafft hatte, über der 5.400 USD-Marke zu bleiben.
- Der US-Dollar feiert ein solides Comeback, bleibt jedoch auf dem Weg zu einem zweiten wöchentlichen Rückgang.
- Gold, das weiterhin überkauft ist, testet die 5.000 USD-Nachfragezone im Rahmen einer verlängerten Korrektur von den Rekordhochs.
Gold erlebt am frühen Freitag eine tiefe Korrektur und testet Gebote in der Nähe des Niveaus von 5.100 USD, nachdem am Donnerstag eine intensive Volatilität zu beobachten war.
Gold zielt auf tiefere Rücksetzer vor Trumps Fed-Vorsitzernennung
Gold ist bisher an diesem Freitag um fast 3% gefallen, befindet sich jedoch auf dem besten Weg für den größten monatlichen Anstieg seit Januar 1980.
Der jüngste korrigierende Rückgang könnte hauptsächlich auf ein starkes Comeback des US-Dollars (USD) zurückgeführt werden. Eine Mischung aus Faktoren wirkt als Rückenwind für den Greenback und bietet eine dringend benötigte Atempause.
Das Wall Street Journal (WSJ) berichtete, dass US-Präsident Donald Trump und die Senate-Demokraten einen Deal zur Vermeidung einer Regierungsstilllegung ausgehandelt haben, was dem Dollar Unterstützung bietet.
Darüber hinaus tragen die vorsichtige Entscheidung der Fed und Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Rückgang auf vierjährige Tiefststände zur Wiederbelebung des USD bei, während Trump seine Ankündigung zur Ernennung des Vorsitzenden der US-Notenbank (Fed) am Freitagmorgen in Amerika vorbereitet.
Die Trump-Administration bereitet sich darauf vor, den ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh als nächsten Vorsitzenden zu nominieren, berichtete Bloomberg am Freitag.
Trotz der scharfen Korrektur des glänzenden Metalls kann das Schnäppchenjagen nicht ausgeschlossen werden, da die geopolitischen Risiken zwischen den USA und dem Iran weiterhin hoch sind, während die Märkte die neuesten Zollbedrohungen von Trump gegen Kuba und Kanada verdauen.
Das Weiße Haus gab bekannt, dass Trump eine Exekutive Anordnung unterzeichnet hat, die Zölle auf Länder erheben würde, die Öl an Kuba liefern, so Reuters.
Die Ankündigung von Trump über seine Fed-Vorsitzernominierung und die Daten zum US-Erzeugerpreisindex (EPI) werden gespannt erwartet für den nächsten entscheidenden Schritt in Gold.
Technische Analyse des Goldpreises: Tageschart
Im Tageschart handelt XAU/USD bei 5.195,05 USD. Der 21-Tage Simple Moving Average (SMA) liegt über dem 50- und 100-Tage SMA, während der 200-Tage SMA ebenfalls steigt. Der Preis hält sich über diesen Durchschnitten, was eine bullische Tendenz verstärkt. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 72,07 (überkauft), mit weiterhin festem Momentum. Die unmittelbare Unterstützung liegt beim 21-Tage SMA bei 4.764,72 USD.
Die kürzeren SMAs, die über den längeren liegen, unterstreichen den vorherrschenden Aufwärtstrend, wobei der 50-Tage SMA bei 4.481,84 USD die Struktur stützt. Die 100- und 200-Tage SMAs setzen ihren Anstieg fort, was die breitere positive Neigung bestätigt. Der RSI bleibt erhöht, was den kurzfristigen Aufwärtstrend begrenzen und eine Konsolidierung anstelle einer Umkehr begünstigen könnte. Rücksetzer würden voraussichtlich in der Nähe des 50-Tage SMAs Unterstützung finden, während ein nachhaltiger Handel über den kurzfristigen Durchschnitten den Weg des geringsten Widerstands nach oben aufrechterhält.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
(Diese Geschichte wurde am 30. Januar um 4:12 GMT korrigiert, um im ersten Punkt zu sagen, dass "Gold korrigierte am frühen Freitag stark, nicht korrekt stark.)
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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