- Gold gewinnt zu Beginn des Montags an Aufwärtsdynamik, da die Flucht in sichere Häfen aufgrund der Turbulenzen in Venezuela anhält.
- Der US-Dollar findet starke Zufluchtnachfrage, was Golds Aufwärtspotenzial begrenzt, während der Fokus auf den US-Arbeitsmarktdaten liegt.
- Golds tägliche technische Konfiguration deutet darauf hin, dass weiteres Aufwärtspotenzial besteht.
Gold hält am frühen Montag über 1,5% Gewinne und startet solide in die erste volle Handelswoche 2026, mit dem Ziel, eine starke Basis über der 4.400-Dollar-Marke zu finden.
Gold profitiert von eskalierenden geopolitischen Risiken
Nachdem Gold in der Vorwoche die 4.300-Dollar-Marke verteidigt hat, beginnt es die neue Woche mit einem Paukenschlag, da die Anleger risikoscheu bleiben und die militärische Aggression der Vereinigten Staaten (US) in Venezuela sowie die Festnahme des ehemaligen Präsidenten Nicolas Maduro verdauen.
Eine Flucht in sichere Häfen bleibt das zentrale zugrunde liegende Thema an diesem Montag und belebt Golds herausragende Leistung im Jahr 2025. Die Märkte sind besorgt, da US-Präsident Donald Trump in der asiatischen Sitzung zuvor drohte, dass Washington eine neue militärische Intervention in Betracht ziehen könnte, falls Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez ihren Forderungen nicht nachkommt, berichtete der Guardian.
Trump fügte hinzu, dass "Kolumbien von einem kranken Mann regiert wird, der nicht mehr lange machen wird. Operation Kolumbien klingt gut für mich. Wir müssen etwas mit Mexiko unternehmen; Mexiko muss sich zusammenreißen."
Wachsende Risiken, dass der südamerikanische Konflikt auf andere Länder wie Mexiko und Kolumbien übergreifen könnte, treiben die Anleger ebenfalls dazu, in sichere Häfen wie den US-Dollar (USD), Gold usw. zu flüchten.
Diese beispiellosen geopolitischen Spannungen, kombiniert mit der Unsicherheit vor den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten in dieser Woche, lassen Gold zusammen mit anderen Edelmetallen wie Silber und Platin erstrahlen.
In der Zukunft werden die Märkte ein Auge auf mögliche weitere militärische Interventionen der USA in Lateinamerika haben, insbesondere mit Venezuela im Auge des Sturms.
Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodriguez hat am Sonntag eine Kommission eingerichtet, um die Freilassung von Präsident Nicolas Maduro und seiner Frau Cilia Flores zu suchen, die von US-Truppen in Caracas aus der Macht entfernt wurden.
Technische Analyse des Goldpreises: Tages-Chart
Im Tages-Chart sind die einfachen gleitenden Durchschnitte (SMA) bullisch ausgerichtet, wobei der 21-Tage-SMA über dem 50-, 100- und 200-Tage-SMA liegt und alle Steigungen steigen. Der Preis hält sich über diesen Durchschnitten, was die kurzfristige Tendenz positiv hält, wobei der 21-Tage-SMA bei 4.334,85 USD nahe Unterstützung bietet. Der RSI (14) bei 60,29 bleibt über seiner Mittellinie und signalisiert eine starke Kaufdynamik.
Die aufwärtsgerichtete Konfiguration deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands nach oben führt. Erste Rücksetzer könnten durch den 50-Tage-SMA bei 4.190,62 USD abgefedert werden, während eine tiefere Korrektur den 100-Tage-SMA bei 3.973,91 USD offenbaren würde. Wenn der RSI in Richtung 70 ansteigt, könnte sich der Aufwärtstrend verlangsamen, da überkaufte Bedingungen entstehen; ein Rückgang in Richtung 50 würde das Momentum dämpfen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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