Aktuell notiert der Goldpreis zwar weiter über der Marke von 2.000 USD pro Unze, scheint aber den nächsten Schritt noch nicht machen zu können. Analysten aber glauben, dass das Edelmetall als Sicherer Hafen gegen die Inflation und die Risiken an den Finanzmärkten im Jahresverlauf in den Rallyemodus übergehen wird.

So gehen z.B. die Experten von BCA Research davon aus, berichtet Kitco News, dass Gold 2024 bis auf 2.200 USD je Unze steigen wird. Viele Anleger und Beobachter blicken in dieser Hinsicht vor allem auf weitere Anzeichen dafür, dass die US-Notenbank ihre Zinspolitik zu lockern beginnen wird, bei BCA aber ist man der Ansicht, dass es zahlreiche andere Faktoren gibt, die für einen weiteren Anstieg des Goldpreises im laufenden Jahr sorgen könnten.

Langsamere Zinssenkungen erwartet

In Bezug auf die Entscheidungen der Fed glauben die Analysten, dass die Zinsen langsamer sinken werden als der Markt erwartet. Bislang hat die Notenbank drei potenzielle Zinssenkungen für 2024 angedeutet, während die Märkte davon ausgehen, dass der Leitzins deutlicher sinken wird. BCA erwartet aber nicht, dass das langsamer als allgemein erwartete Tempo bei den Zinsschritten dazu führt, dass die Wirtschaft in eine Rezession abrutscht. Die Analysten gehen davon aus, dass die sinkende Inflation und ein gesundes Lohnniveau den realen Privatkonsum antreiben, was die wirtschaftliche Aktivität stützen werde.

Rückkehr zum Fed-Ziel von 2% unwahrscheinlich

Die Experten glauben allerdings nicht, dass die Inflation so stark sinken wird, dass sie das Ziel der Fed von rund 2% erreicht. Was Gold zu einer attraktiven, langfristigen Absicherung gegen die Inflation mache. Die steigende Staatsverschuldung weltweit, geopolitische Unsicherheiten und Veränderungen in den Globalisierungstrends würden, so BCA, zudem dafür sorgen, dass die erhöhte Inflation längerfristig bestehen bleibe.

Anhaltende geopolitische Unsicherheiten sollten zudem 2024 die Attraktivität des gelben Metalls als Sicherer Hafen stützen, hieß es weiter. BCA glaubt, dass die Spannungen im Nahen Osten, Osteuropa und im Südchinesischen Meer bestehen bleiben und sogar zunehmen dürften, was zudem auch ein Inflationsrisiko darstelle.

Weiterhin robuste Notenbanknachfrage

Nach Ansicht der Analysten ist ein weiterer wichtiger Faktor, der dieses Jahr die Goldpreise stützen wird, die „robuste“ Nachfrage von Seiten der Zentralbanken. BCA wies darauf hin, dass die gestiegenen geopolitischen Spannungen Druck auf den US-Dollar ausüben würden, die Leitwährung der Welt, was Gold zu einem attraktiven Währungsmetall mache. Die Experten von BCA setzen bereits seit November 2022 auf steigende Goldpreise und haben damit, so berichtet Kitco News, einen Anstieg von 15% mitgenommen.

 


Risikohinweis: Die Inhalte von www.goldinvest.de und allen weiteren genutzten Informationsplattformen der GOLDINVEST Consulting GmbH dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung, stellen vielmehr werbliche / journalistische Texte dar. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Laut §34 WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und/oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien einiger der erwähnten Unternehmen halten könnten und somit ein Interessenskonflikt bestehen könnte. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns besprochenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, direkt oder indirekt bestehen, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben ist. Zumal die GOLDINVEST Consulting GmbH in diesem Fall für die Berichterstattung zum erwähnten Unternehmen entgeltlich entlohnt wird.

Die Inhalte von www.goldinvest.de und allen weiteren genutzten Informationsplattformen der GOLDINVEST Consulting GmbH dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung, stellen vielmehr werbliche / journalistische Texte dar. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise. Laut §34b WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und/oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der erwähnten Unternehmen halten können oder halten und somit ein Interessenskonflikt bestehen kann. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns besprochenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH direkt oder indirekt ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann.

Neueste Analysen


Neueste Analysen

Autor wählen

XRP-Schockzahlen: 57 Mio. Dollar liquidiert – Ripple verliert Kontrolle

XRP-Schockzahlen: 57 Mio. Dollar liquidiert – Ripple verliert Kontrolle

Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Am Montag verliert der Token mehr als 2,5 % und rutscht auf 1,75 US-Dollar ab. Was auf den ersten Blick wie eine normale Korrektur aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als echtes Warnsignal.

Crash-Gefahr oder Jahrhundertchance? Gold, Silber und die 6.300-Dollar-Wette

Crash-Gefahr oder Jahrhundertchance? Gold, Silber und die 6.300-Dollar-Wette

Gold verliert an einem einzigen Tag über fünf Prozent, Anleger sind nervös, Schlagzeilen sprechen von Trendbruch. Doch ausgerechnet jetzt legt JPMorgan nach – und zwar mit einer Prognose, die es in sich hat: 6.300 US-Dollar je Unze bis zum Jahresende.

Gold explodiert – Bitcoin fällt zurück: Jetzt zeigt sich die brutale Wahrheit

Gold explodiert – Bitcoin fällt zurück: Jetzt zeigt sich die brutale Wahrheit

Gold und Bitcoin – jahrelang als gleichwertige Alternativen gefeiert – entwickeln sich plötzlich komplett unterschiedlich. Während Gold ein neues Rekordhoch nach dem anderen markiert, verliert Bitcoin spürbar an Momentum. Zufall? Ganz sicher nicht.

XAU/USD scheint sich unter 4.700 $ stabilisieren zu wollen

XAU/USD scheint sich unter 4.700 $ stabilisieren zu wollen

Der Spot-Goldpreis fiel am Montag deutlich und erreichte 4.402 USD pro Feinunze, den niedrigsten Stand seit etwa einem Monat. Der korrigierende Rückgang, der begann, nachdem das edle Metall ein Allzeithoch von 5.598 USD erreicht hatte, scheint ein vorübergehendes Tief gefunden zu haben, da der XAU/USD von seinem Tiefpunkt abprallte und derzeit bei etwa 4.660 USD gehandelt wird.

Die Volatilität rund um Gold war hoch, da das edle Metall zu Beginn der amerikanischen Sitzung mit der 4.800 USD-Marke flirtete, aber nach der Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten (USA) zurückging, wobei positive Zahlen die Nachfrage nach dem US-Dollar (USD) anheizten.

Forex Today: Gold- und Silberverkauf setzt sich zu Beginn der neuen Woche fort

Forex Today: Gold- und Silberverkauf setzt sich zu Beginn der neuen Woche fort

Gold und Silber starten die neue Woche unter starkem Verkaufsdruck, nachdem sie am Freitag massive Verluste erlitten haben. Der US-Wirtschaftskalender wird später am Tag den Bericht über den Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe des Institute for Supply Management (ISM) für Januar enthalten, und die Anleger werden die Kommentare der Entscheidungsträger der Federal Reserve (Fed) genau im Auge behalten.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten