EUR/USD Aktueller Preis: 1,1520
- Die Hamburg Commercial Bank hat die europäischen Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe nach oben korrigiert.
- ISM wird den US-Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe im Oktober veröffentlichen, der weiterhin unter 50 prognostiziert wird.
- EUR/USD behält seine bärische Tendenz bei und zielt darauf ab, eine kritische langfristige Unterstützung bei 1,1470 zu testen.
Das Paar EUR/USD nähert sich am Montag der Marke von 1,1500 und startet in den November, nachdem es auf frische Drei-Monats-Tiefs gefallen ist, bedingt durch anhaltende Nachfrage nach dem US-Dollar (USD). Der Greenback fand Mitte letzter Woche nach einer hawkischen Ankündigung der Federal Reserve (Fed) neuen Halt. Die Zentralbank senkte den Leitzins wie erwartet um 25 Basispunkte (bps), aber Vorsitzender Jerome Powell sagte, die Entscheidung sei Risikomanagement.
Darüber hinaus sagte Powell, dass eine Zinssenkung im Dezember nicht als selbstverständlich angesehen werden sollte. Nach der Ankündigung der Fed waren verschiedene Beamte in den Medien, die die Worte des Vorsitzenden unterstützten. Infolgedessen rollten spekulative Interessen Wetten auf eine Zinssenkung im Dezember zurück, was zu einem festeren USD führte.
In der Zwischenzeit dauert die Haushaltskrise der Vereinigten Staaten (US) an. Das Fehlen von US-Daten befeuert sicherlich die abwartende Haltung der Fed zur Geldpolitik und lässt die Marktteilnehmer im Unklaren.
Auf der Datenseite veröffentlichte die Hamburg Commercial Bank (HCOB) die endgültigen Versionen des europäischen Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe. Der EU-Index wurde wie zuvor geschätzt bei 50 bestätigt, während der deutsche PMI für das verarbeitende Gewerbe ebenfalls den Erwartungen entsprach und bei 49,6 lag.
S&P Global wird die endgültige Schätzung des US-Einkaufsmanagerindex (PMI) im amerikanischen Handel veröffentlichen, während ISM seine eigene Schätzung des PMI für das verarbeitende Gewerbe, die im Oktober auf 49,5 prognostiziert wird, veröffentlichen wird. Darüber hinaus werden einige Fed-Beamte in den Medien sein.
EUR/USD kurzfristige technische Perspektive
Technische Analyse:
Im 4-Stunden-Chart handelt EUR/USD derzeit bei etwa 1,1520, was sich im Tagesvergleich wenig verändert hat, jedoch mit einer klaren Abwärtsneigung. Ein bärischer 20 SMA rutscht unter die längeren, im Einklang mit dem dominierenden bärischen Momentum, das bei 1,1567 steht. Darüber hinaus ist der 100 SMA ebenfalls bärisch und fällt über dem kürzeren bei 1,1616, während der 200 SMA weiterhin bei 1,1664 nach unten tendiert. Der Momentum-Indikator bleibt im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer weiterhin die Oberhand haben, auch wenn der letzte Druck nur eine leichte Verbesserung zeigt. Gleichzeitig hat sich der RSI-Indikator von früheren überverkauften Extremen auf 32,76 erholt, bleibt jedoch weit unter der neutralen 50-Marke, was einen bärischen Ton verstärkt und nur ein begrenztes Rücksprungrisiko für den Moment anzeigt. Solange EUR/USD es nicht schafft, den 20 SMA bei 1,1567 zurückzugewinnen, ist es wahrscheinlich, dass die Bären auf weitere Schwäche drängen, während ein nachhaltiger Durchbruch über 1,1567/1,1616 erforderlich wäre, um den bärischen Fall zu mildern.
Im Tageschart sitzt ein bärischer 20 SMA unter dem 100 SMA und über dem steigenden 200 SMA, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer kurzfristig die Kontrolle haben. Der 20 SMA steht bei 1,1613, während der 100 SMA richtungslos um 1,1665 liegt. Technische Indikatoren bestätigen die bärische Tendenz, da der Momentum-Indikator innerhalb negativer Werte bleibt, während der RSI-Indikator bei 35,8 nach unten tendiert. Es sei denn, EUR/USD gewinnt den 20 SMA bei 1,1613 zurück, bleiben die Risiken auf zusätzliche Rückgänge in Richtung der Preiszone von 1,1470, einem langfristigen statischen Unterstützungsniveau, ausgerichtet.
(Dieser Inhalt wurde teilweise mit Hilfe eines KI-Tools erstellt)
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