- Das Währungspaar UR/USD wird am Mittwochmorgen in Europa um die Marke von 1,0500 schwächer gehandelt.
- Die kurzfristige technische Perspektive deutet auf einen Abwärtstrend hin.
- Die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex für November wird mit Spannung erwartet.
Der EUR/USD schloss am Dienstag im Minus und setzte ihren Abwärtstrend am frühen Mittwoch unter dem Druck des wiedererstarkten US-Dollars (USD) in Richtung 1,0500 fort. Während sich der Markt auf die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) für November konzentriert, deutet die technische Perspektive des Paares kurzfristig auf einen Abwärtstrend hin.
Steigende Renditen bei US-Staatsanleihen verhalfen dem US-Dollar am Mittwoch zu einer Outperformance gegenüber seinen Währungsrivalen im US-Handel. Darüber hinaus konnte sich die Währung in einem risikoaversen Marktumfeld behaupten, was zu einem Rückgang des EUR/USD-Wechselkurses führte.
Die jährliche VPI-Inflation in den USA wird voraussichtlich von 2,6 % im Oktober auf 2,7 % im November ansteigen. Auf Monatsbasis wird ein Anstieg des Kern-VPI um 0,3 % erwartet, was dem Anstieg im Oktober entspricht. Sollte der monatliche Kern-Verbraucherpreisindex über den Schätzungen der Analysten liegen, könnte dies unmittelbar den USD stärken und den EUR/USD-Kurs nach unten ziehen. Auf der anderen Seite könnte ein um 0,2 % niedrigerer Wert einen gegenteiligen Effekt auf die Entwicklung des Währungspaares haben.
Am Donnerstag wird die Europäische Zentralbank (EZB) ihre geldpolitischen Entscheidungen bekannt geben. Daher könnte die Reaktion des EUR/USD auf die US-Inflationsdaten nur von kurzer Dauer sein.
Technische Analyse des EUR/USD

Der EUR/USD fiel unter die 1,0520-Marke, wo der 100-Perioden-SMA auf dem 4-Stunden-Chart mit dem 23,6-Prozent-Fibonacci-Retracement des jüngsten Abwärtstrends zusammentrifft. In der Zwischenzeit drehte der Relative Strength Index (RSI) nach Süden und fiel unter die 40-Marke, was auf eine Zunahme des Abwärtsmomentums hindeutet.
Sollte der EUR/USD den Widerstand bei 1,0520 bestätigen, könnten technische Verkäufer weiterhin Interesse zeigen. In diesem Szenario könnte 1,0440 (statisches Niveau) als nächste Unterstützung vor 1,0400 (Endpunkt des Abwärtstrends) angesehen werden.
Sollte es dem EUR/USD hingegen gelingen, den Wert von 1,0520 zurückzuerobern, könnten die Verkäufer entmutigt werden und das Paar könnte seine Erholung in Richtung 1,0600 (38,2% Fibonacci-Retracement) und 1,0630 (200-Perioden-SMA) fortsetzen.
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