- EUR/USD handelt am Montag in einem engen Kanal über 1,1750.
- Der technische Ausblick hebt einen Verlust des bullischen Momentums hervor.
- Der Wirtschaftskalender wird keine hochwirksamen Datenveröffentlichungen bieten.
EUR/USD bleibt in einer Konsolidierungsphase und bewegt sich am frühen Montag seitwärts über 1,1750, nachdem am Freitag marginale Verluste verzeichnet wurden. In Abwesenheit fundamentaler Treiber und wichtiger makroökonomischer Datenveröffentlichungen könnte es für das Paar schwierig sein, eine Richtung in Richtung der Neujahrsfeiertage zu finden.
Nach der Weihnachtsunterbrechung hielt der US-Dollar (USD seine Position, konnte jedoch keinen Erholungsimpuls gewinnen, da die Handelsvolumina dünn blieben.
Am Montag werden die Texas Manufacturing Survey der Federal Reserve Bank of Dallas und die Daten zu den ausstehenden Hausverkäufen im November im US-Wirtschaftskalender aufgeführt, die von den Marktteilnehmern wahrscheinlich ignoriert werden. Am Dienstag werden die Protokolle der geldpolitischen Sitzung der Federal Reserve im Dezember von den Anlegern genau unter die Lupe genommen, aber die tatsächlichen Auswirkungen auf den Markt könnten schwer zu erkennen sein, bis sich die Handelsbedingungen später in dieser Woche oder Anfang nächster Woche normalisieren.
EUR/USD Technische Analyse:
Der 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) steigt über die 50-, 100- und 200-Perioden, was auf eine bullische Ausrichtung hinweist. Der Preis hält sich über den 50-, 100- und 200-Perioden SMAs, bleibt jedoch durch den 20-Perioden SMA bei 1,1782 begrenzt.
Der Relative Strength Index (RSI) zeigt 49,8, neutral, da das Momentum nachlässt. Die untere Grenze des aufsteigenden Regressionskanals und der 50-Perioden SMA stimmen als erste Unterstützungsebene bei 1,1750 überein. Gemessen vom Tief bei 1,1501 bis zum Hoch bei 1,1800 könnte das 23,6%-Retracement bei 1,1730 als nächste Unterstützungsebene angesehen werden, gefolgt vom 100-SMA bei 1,1715 und dem 38,2%-Retracement bei 1,1685.
Auf der Oberseite könnte 1,1780 (20-Perioden SMA) als Zwischenwiderstand fungieren, bevor 1,1800 (statisches Niveau, Mittelpunkt des aufsteigenden Kanals) und 1,1855 (obere Grenze des aufsteigenden Kanals) erreicht werden.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
Euro - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Euro ist die Währung der 19 Länder der Europäischen Union, die zur Eurozone gehören. Nach dem US-Dollar ist er die am zweithäufigsten gehandelte Währung der Welt. Im Jahr 2022 machte er 31 % aller Devisentransaktionen aus, mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von über 2,2 Billionen US-Dollar pro Tag. Der EUR/USD ist das am meisten gehandelte Währungspaar der Welt und macht schätzungsweise 30 % aller Transaktionen aus. Es folgen der EUR/JPY mit 4 %, der EUR/GBP mit 3 % und der EUR/AUD mit 2 %.
Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt, Deutschland, ist die Zentralbank der Eurozone. Sie legt die Zinssätze fest und steuert die Geldpolitik. Das Hauptziel der EZB ist die Preisstabilität, was entweder die Kontrolle der Inflation oder die Förderung des Wachstums bedeutet. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anhebung oder Senkung der Zinssätze. Relativ hohe Zinssätze oder die Erwartung höherer Zinssätze stärken in der Regel den Euro und umgekehrt. Der EZB-Rat trifft geldpolitische Entscheidungen in acht Sitzungen pro Jahr. Diese werden von den Leitern der nationalen Zentralbanken der Eurozone und sechs ständigen Mitgliedern, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde, getroffen.
Die Inflation in der Eurozone, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), ist ein entscheidender Faktor für den Euro. Übertrifft die Inflation die Erwartungen und das Ziel von 2 % der Europäischen Zentralbank (EZB), wird die EZB wahrscheinlich die Zinsen anheben müssen, um die Preisstabilität zu sichern. Höhere Zinsen im Vergleich zu anderen Währungsräumen machen den Euro attraktiver für globale Investoren und stärken somit die Währung.
Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten beeinflussen die Gesundheit der Wirtschaft und somit den Euro. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI), Beschäftigungszahlen und Konsumentenstimmung geben Hinweise auf die Entwicklung der gemeinsamen Währung. Eine starke Wirtschaft stützt den Euro, da sie ausländische Investitionen anzieht und möglicherweise die Europäische Zentralbank (EZB) zu Zinserhöhungen bewegt. Schwache Daten hingegen lassen den Euro oft fallen. Besonders relevant sind hierbei die Daten der vier größten Volkswirtschaften des Euroraums – Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien –, die rund 75 % der Eurozonen-Wirtschaft ausmachen.
Ein entscheidender Faktor für den Euro ist die Handelsbilanz, die den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe eines Landes über einen bestimmten Zeitraum misst. Wenn ein Land gefragte Exportgüter herstellt, erhöht sich die Nachfrage nach seiner Währung, da ausländische Käufer diese Waren erwerben wollen. Eine positive Handelsbilanz stärkt somit den Euro, während ein Handelsdefizit die Währung unter Druck setzen kann.
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