EUR/USD Aktueller Preis: 1,1914
- Die neuen Zollbedrohungen von US-Präsident Donald Trump setzen dem US-Dollar zusätzlichen Druck aus.
- Die Europäische Union kündigte ein großes Handelsabkommen mit Indien an, nachdem sie ein ähnliches mit Südamerika abgeschlossen hatte.
- EUR/USD bewegt sich weiter nach Norden und zielt darauf ab, die psychologische Marke von 1,2000 zu testen.
Das Paar EUR/USD bewegt sich am Dienstag weiter nach Norden und erreichte bisher einen Höchststand von 1,1932, dem höchsten Stand seit Mitte 2021. Der letzte Verkaufsdruck auf den US-Dollar (USD) kam, als US-Präsident Donald Trump beschloss, die Handelskonflikte zu eskalieren, diesmal mit Südkorea. Trump kündigte an, dass die Zölle auf mehrere Waren von 15% auf 25% steigen werden, und begründete dies mit dem Scheitern des südkoreanischen Parlaments, das mit Präsident Lee Jae Myung erzielte Abkommen zu genehmigen.
In der Zwischenzeit kündigte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, nach zwei Jahrzehnten von wechselhaften Verhandlungen ein großes Handelsabkommen mit Indien an. Das Abkommen kommt, nachdem die Europäische Union (EU) einen ähnlichen Pakt mit dem südamerikanischen Block Mercosur unterzeichnet hat. Es ist klar, dass die Europäische Union härter daran arbeitet, sich gegen die Zollbedrohungen der USA abzusichern, was ein positiver Faktor für den EUR ist.
Was die Daten betrifft, hatte der europäische makroökonomische Kalender nichts zu bieten. Auf der anderen Seite des Atlantiks veröffentlichte die USA gerade den ADP-Beschäftigungsänderungsbericht mit einem 4-Wochen-Durchschnitt, der zeigte, dass die privaten Arbeitgeber in den USA in den vier Wochen bis zum 3. Januar durchschnittlich 7.750 Stellen pro Woche hinzugefügt haben.
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, und US-Präsident Donald Trump werden am amerikanischen Nachmittag sprechen, und ihre Kommentare könnten EUR/USD beeinflussen.
EUR/USD kurzfristiger technischer Ausblick
Im 4-Stunden-Chart ist EUR/USD bullisch, obwohl die technischen Indikatoren überkaufte Bedingungen anzeigen. Das Paar handelt über seinen gleitenden Durchschnitten, wobei der 20-Perioden-Simple Moving Average (SMA) über den 100er und 200er SMAs liegt, was einen festen bullischen Trend unterstreicht. Der Relative Strength Index (RSI) zielt unterdessen bei etwa 74 nach Norden, ohne Anzeichen einer Erschöpfung nach oben, während der Momentum-Indikator ebenfalls ansteigt, was mit dem anhaltenden Kaufdruck übereinstimmt.
Im Tages-Chart ist EUR/USD ebenfalls bereit, seinen Aufwärtstrend fortzusetzen. Der 20-Tage-SMA steigt über die 100- und 200-Tage-SMAs, was eine bullische Struktur verstärkt. Alle drei SMAs zeigen nach oben, wobei der Preis über ihnen liegt. Der 20-Tage-SMA bei 1,1709 fungiert als kritische dynamische Unterstützung. Schließlich beschleunigt der Momentum-Indikator im positiven Bereich, während der RSI bei etwa 74 steigt und in den überkauften Bereich eintritt, was eine Konsolidierung vorangehen könnte.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
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