EUR/USD Aktueller Preis: 1,1369
- Die nachlassenden tarifbezogenen Bedenken stützen die Stimmung, doch der USD bleibt in Schwierigkeiten.
- Vertreter der Federal Reserve werden in der amerikanischen Sitzung die Nachrichtenagenturen überfluten.
- EUR/USD korrigiert kurzfristig extreme überkaufte Bedingungen, dennoch ist der Rückgang begrenzt.

Das Währungspaar EUR/USD stieg zu Beginn einer neuen Woche über die Marke von 1,1400, da der US-Dollar (USD) trotz der Erleichterung bei den Zöllen unter Druck bleibt. Die Spannungen im Handelskrieg bestehen weiterhin, obwohl das Weiße Haus am Wochenende ankündigte, dass einige Technologieimporte aus China von den reziproken Zöllen ausgenommen werden, jedoch weiterhin der ursprünglichen Abgabe von 20 % unterliegen.
Negativ zu vermerken ist, dass der US-Handelsminister Howard Lutnick in einem Interview mit ABC News am Sonntag erklärte, dass diese Produkte, zusammen mit Halbleitern, innerhalb der nächsten zwei Monate neuen separaten Abgaben unterliegen werden. Dennoch handeln die Aktienmärkte optimistisch, wobei die asiatischen und europäischen Indizes fest zulegen und die Futures von Wall Street nach oben treiben.
Was die Daten betrifft, so hebt der makroökonomische Kalender heute mehrere Redner der Federal Reserve (Fed) hervor. Abgesehen davon wird der Fokus auf den tarifbezogenen Schlagzeilen aus Washington liegen.
EUR/USD kurzfristige technische Perspektive
Das Währungspaar EUR/USD zog sich von seinem Intraday-Hoch von 1,1424 zurück und handelt im Bereich von 1,1360, hält jedoch die Gewinne innerhalb der Spanne vom Freitag. Aus technischer Sicht zeigt der Tages-Chart, dass sich der Aufwärtsmomentum abgeschwächt hat, wobei die technischen Indikatoren an richtungsstarker Kraft mangeln, jedoch bei extrem überkauften Werten verharren. Gleichzeitig entwickelt sich das Paar über allen seinen gleitenden Durchschnitten, wobei der zinsbullische 20 Simple Moving Average (SMA) derzeit bei etwa 1,0930 liegt. Insgesamt bleibt das Risiko nach oben verschoben, wobei eine Konsolidierung vor einem weiteren Anstieg erwartet wird.
Auf kurze Sicht und gemäß dem 4-Stunden-Chart ist der korrigierende Rückgang im Gange, wobei die Werte auf einen begrenzten Rückgang hindeuten. Die technischen Indikatoren haben sich von ihren jüngsten Höchstständen abgeschwächt und zielen nach unten, bleiben jedoch nahe überkauften Werten. Gleichzeitig entwickelt sich das Paar über allen seinen gleitenden Durchschnitten, die mit ungleichmäßiger Stärke nach oben tendieren und weiterhin den zinsbullischen Fall unterstützen.
Unterstützungsniveaus: 1,1320 1,1285 1,1240
Widerstandsniveaus: 1,1425 1,1470 1,1515
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