An der Börse ist das Drehbuch für weiter steigende Kurse geschrieben und wird seit dem Jahreswechsel ohne große Veränderungen Tag für Tag aufgeführt. Es lebt die Hoffnung auf ein Abkommen in den Handelsgesprächen zwischen China und den USA. Genau wie die Hoffnung, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr nicht weiter anheben wird und die Europäische Zentralbank vor Sommer 2020 nicht an der entsprechenden Schraube drehen wird. Und es gibt die Hoffnung, dass sich die Unternehmensgewinne wieder erholen. Hoffnung ist die Triebfeder der aktuellen Aufwärtsbewegung. 
 
Der Deutsche Aktienindex macht es heute Morgen der Wall Street nach und springt über das Hoch der vergangenen Woche. Von hier aus kann es weitere 500 Punkte hoch gehen, wenn sich der Markt darüber hält. Technisch sieht für den Moment alles sauber aus. Eine gute halbe Stunde nach Eröffnung flirtet der Markt schon mit der Marke von 12.100 Punkten.
 
Die laufende Berichtssaison wird zur Bewährungsprobe für diejenigen spekulativ orientierten Profis, die auf die oben erwähnten Hoffnungen nichts geben und darauf setzen, dass irgendwann die Ernüchterung über ausbleibende Fakten die Kurse einbrechen lässt. Bleiben hier aber große Enttäuschungen aus und übertreffen einzelne Schwergewichte die tief gesteckten Erwartungen, kann der Gesamtmarkt schnell weiter nach oben laufen, was den Leerverkäufern die Schweißperlen auf die Stirn und am Ende weitere Verluste bescheren würde. Heute legen United Health, Johnson & Johnson und die Bank of America ihre Zahlen vor, alles drei keine Leichtgewichte im Dow Jones. 
 
Auch in China setzt man jetzt darauf, dass die geldpolitischen Stützen der Zentralbanken zu einer Erholung führen – immerhin haben sich die Eröffnungen von Aktiendepots der Chinesen im März gegenüber Februar verdoppelt.

Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

Neueste Analysen


Neueste Analysen

Autor wählen

Ripple Prognose: XRP steckt fest – kommt jetzt der Ausbruch oder droht der nächste Absturz?

Ripple Prognose: XRP steckt fest – kommt jetzt der Ausbruch oder droht der nächste Absturz?

Die Lage rund um Ripple (XRP) ist derzeit angespannt. Während sich der Kryptomarkt insgesamt nervös zeigt, bewegt sich XRP aktuell nur noch in einer engen Handelsspanne. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels pendelt der Kurs zwischen 1,25 US-Dollar Unterstützung und 1,67 US-Dollar Widerstand.

China und Ölpreis: 104 Tage Reserve – reicht das wirklich?

China und Ölpreis: 104 Tage Reserve – reicht das wirklich?

Der Ölpreis zieht an – und plötzlich rückt eine Frage in den Mittelpunkt der globalen Märkte: Wie stark trifft ein hoher Ölpreis eigentlich China?

Iran und Ölpreis: Droht jetzt der nächste Energie-Schock?

Iran und Ölpreis: Droht jetzt der nächste Energie-Schock?

Der Konflikt mit Iran entwickelt sich immer mehr zu einem geopolitischen Risiko für die Weltwirtschaft. Und für Anleger stellt sich eine zentrale Frage: Was bedeutet das für den Ölpreis?

ATOM sieht sich einem Abwärtsdruck gegenüber, da Bären die Derivatemärkte dominieren

ATOM sieht sich einem Abwärtsdruck gegenüber, da Bären die Derivatemärkte dominieren

Der Preis von Cosmos Hub (ATOM) liegt am Montag bei 1,74 USD und setzt damit seine Korrektur in der zweiten aufeinanderfolgenden Woche angesichts des anhaltenden Verkaufsdrucks fort. Schwächelnde On-Chain- und Derivate-Daten unterstützen die bärische Aussicht, während die technische Analyse ungünstig bleibt.

Forex Today: Ölpreise steigen und USD steigt, während sich die Krise im Nahen Osten vertieft

Forex Today: Ölpreise steigen und USD steigt, während sich die Krise im Nahen Osten vertieft

Die Märkte erlebten zu Beginn der Woche einen Anstieg der Volatilität, während die Anleger die neuesten Entwicklungen rund um die Krise im Nahen Osten bewerteten. Der Wirtschaftskalender wird am Montag keine hochrangigen Datenveröffentlichungen bieten, sodass geopolitische Schlagzeilen und die Risikowahrnehmung weiterhin die Aktionen bestimmen werden.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten