Am letzten Handelstag der kurzen Woche zum Jahresauftakt haben die großen Indices mit gewaltigen Kurszuwächsen aufgewartet. Nun bleibt es abzuwarten, ob das ein Strohfeuer in bestehenden Abwärtstrends war, oder ob sich die technische Lage tatsächlich ändert.
- DAX -

Die kurzfristige Betrachtung des Tagescharts vom DAX macht den aktuellen Verlauf der tiefen Korrektur ersichtlich. Erst seitwärts in der Range der Tageskerze vom 27.12.2018 und dann am vergangenen Freitag der Ausbruch über die Oberseite des Außenstabes. Nun kommt es darauf an, ob dieser bestätigt oder abverkauft wird. Nach Oben hin liegen um 10.840, 10.917 und 10.986 Punkte drei Marken im Chart, die bei anhaltender Kaufdynamik zeitnah interessante Anlaufstellen bieten. Bleibt eine Bestätigung aus – Stundentrend setzt sich nicht fort – kann der Fokus erneut auf die Unterseite gerichtet werden. Dabei bieten die Level um 10.400 sowie 10.300 Punkte mögliche Supportzonen.
- EURGBP -

Im weiten Schwungfeld des Wochenbildes bietet der Bereich um 0,90938 GBP aktuell einen Widerstand. Im abgebildeten Tageschart der FX-Paarung ist gut zu erkennen, wie hier immer wieder Verkaufsdruck aufkommt. Die markierte Abverkaufskerze vom 03.01. sowie deren Bestätigung am 04.01. verdeutlichten diesen Sachverhalt. Stellt der Bereich um 0,89400 GBP keine Unterstützung dar, kann das mit Blick auf das große Bild der Woche zu einer Bestätigung der Umkehrkerze führen. In diesem Fall bietet das Level um 0,88812 GBP den nächstmöglichen Support. Kurzfristig agierenden Händlern öffnet die Verortung im unteren Bereich der Tradingrange zwischen 0,98400 GBP und 0,90938 GPB das Feld für In-Range-Tradingstrategien.
- USDCAD -

Die Sicht auf den aktuellen Tagestrend offenbart eine Situation, in der die Regression seit dem Hoch um 1,36646 CAD tief in das Terrain der vergangenen Bewegung vorgedrungen ist. Unter dem Gesichtspunkt einer tiefen Korrektur innerhalb des Trends, hat diese zunächst noch Raum bis zur Marke von 1,32536 CAD. Dabei könnten auch die Tagestiefs zwischen 1,33433 CAD und 1,33214 CAD als Pivotpunkte dienen. Auf Grund des schnellen Korrekturverlaufes und der aktuellen Verortung bietet sich die Suche nach einer möglichen Nachfrageumkehr unter Zuhilfenahme des Stundencharts an.
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