Die vom US-Senat endlich abgesegnete Steuerreform lenkt gerade von den Ermittlungen in der Russland-Affäre und von der Tatsache ab, dass die US-Regierung am Freitag erste Ämter schließen muss, wenn bis dahin keine Anhebung der Schuldengrenze beschlossen wird. Interessanterweise konnte man sich auf die viel teurere Steuerreform einigen, aber nicht über die Finanzierung der laufenden öffentlichen Ausgaben.
Der Deutsche Aktienindex profitiert zum Start in die Woche von der guten Stimmung in Sachen US-Steuerreform und auch davon, dass diese den Dollar stärkt. Allerdings hat der Index Mühe, die vor dem Börsenstart komfortabel übersprungene Marke von 13.000 Punkten zu halten. Nun müssen die Käufer auf dem Frankfurter Parkett dranbleiben. Technisch betrachtet kann erst über 13.211 Punkten Entwarnung gegeben werden. Darunter bleibt die Situation weiterhin neutral zu bewerten.
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