Die US-Notenbank hat sich weder von den Finanzmärkten vor sich hertreiben lassen noch von einem polternden US-Präsidenten Trump von der vierten Zinserhöhung in diesem Jahr abbringen lassen. Stoisch zieht die Federal Reserve das durch, was sie vorher ankündigte. Damit wurde der zu Beginn dieser Woche gestartete Erholungsversuch an den Börsen zunichte gemacht und statt einer Weihnachtsrally steuern wir an der Frankfurter Börse auf neue Jahrestiefs zu. 
 
Im Vorfeld der Notenbanksitzung war die am Markt veranschlagte Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Zinsschritt der Fed von 90 auf 71 Prozent gesunken. Die Investoren dieser 19 Prozent Differenz dürften sich also mit Aktien in der Hoffnung eingedeckt haben, nach einer ausbleibenden Zinsanhebung doch noch von einer Jahresendrally zu profitieren. Was wir nun sehen, ist, dass diese Long-Positionen enttäuschter Anleger wieder in den Markt gegeben werden.
 
Was im laufenden Abwärtstrend an den Aktienmärkten aber jetzt noch fehlt, ist ein von hohem Umsatzvolumen begleiteter Ausverkauf. Ob der allerdings in diesem Jahr noch kommen wird, ist fraglich. Viele professionelle Investoren haben ihre Bücher für das Jahr bereits geschlossen. Aber es bleibt dabei, die Bären sind los und dürften so schnell auch nicht wieder eingefangen werden. Anleger sollten sich jetzt schon daran gewöhnen, dass auch das Börsenjahr 2019 ein turbulentes werden könnte.

Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

Neueste Analysen


Neueste Analysen

Autor wählen

Ripple Prognose: XRP steckt fest – kommt jetzt der Ausbruch oder droht der nächste Absturz?

Ripple Prognose: XRP steckt fest – kommt jetzt der Ausbruch oder droht der nächste Absturz?

Die Lage rund um Ripple (XRP) ist derzeit angespannt. Während sich der Kryptomarkt insgesamt nervös zeigt, bewegt sich XRP aktuell nur noch in einer engen Handelsspanne. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels pendelt der Kurs zwischen 1,25 US-Dollar Unterstützung und 1,67 US-Dollar Widerstand.

China und Ölpreis: 104 Tage Reserve – reicht das wirklich?

China und Ölpreis: 104 Tage Reserve – reicht das wirklich?

Der Ölpreis zieht an – und plötzlich rückt eine Frage in den Mittelpunkt der globalen Märkte: Wie stark trifft ein hoher Ölpreis eigentlich China?

Iran und Ölpreis: Droht jetzt der nächste Energie-Schock?

Iran und Ölpreis: Droht jetzt der nächste Energie-Schock?

Der Konflikt mit Iran entwickelt sich immer mehr zu einem geopolitischen Risiko für die Weltwirtschaft. Und für Anleger stellt sich eine zentrale Frage: Was bedeutet das für den Ölpreis?

ATOM sieht sich einem Abwärtsdruck gegenüber, da Bären die Derivatemärkte dominieren

ATOM sieht sich einem Abwärtsdruck gegenüber, da Bären die Derivatemärkte dominieren

Der Preis von Cosmos Hub (ATOM) liegt am Montag bei 1,74 USD und setzt damit seine Korrektur in der zweiten aufeinanderfolgenden Woche angesichts des anhaltenden Verkaufsdrucks fort. Schwächelnde On-Chain- und Derivate-Daten unterstützen die bärische Aussicht, während die technische Analyse ungünstig bleibt.

Forex Today: Ölpreise steigen und USD steigt, während sich die Krise im Nahen Osten vertieft

Forex Today: Ölpreise steigen und USD steigt, während sich die Krise im Nahen Osten vertieft

Die Märkte erlebten zu Beginn der Woche einen Anstieg der Volatilität, während die Anleger die neuesten Entwicklungen rund um die Krise im Nahen Osten bewerteten. Der Wirtschaftskalender wird am Montag keine hochrangigen Datenveröffentlichungen bieten, sodass geopolitische Schlagzeilen und die Risikowahrnehmung weiterhin die Aktionen bestimmen werden.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten