• AUD/USD legte am Freitag zu und stieg in den Bereich von 0,6370.
  • Der US-Dollar sah sich starkem Verkaufsdruck ausgesetzt und fiel auf Vier-Tage-Tiefs.
  • Der nächste Widerstand auf der Oberseite für das Paar ist das Jahreshoch über 0,6400.

Der Australische Dollar (AUD) setzte die Erholung vom Freitag fort und veranlasste AUD/USD, die oberen 0,6300er zu testen, oder die Höchststände der letzten drei Wochen, was einen vielversprechenden Start in die neue Handelswoche darstellt.

Die zusätzlichen Gewinne des Paares entfalten sich parallel zum anhaltenden Verkaufsdruck des US-Dollars (USD), wobei der US-Dollar-Index (DXY) in Rufweite seiner mehrmonatigen Tiefststände nahe der 103,30-Zone handelt, angesichts anhaltender Tarifbedenken, Rezessionsängsten und sinkenden US-Renditen.

Handels Spannungen im Fokus

Die unberechenbaren Handelspolitiken Washingtons haben die Märkte in Alarmbereitschaft versetzt, da Investoren sich auf mögliche Gegenmaßnahmen von US-Handelspartnern vorbereiten. Die Aussicht auf einen eskalierenden Handelskrieg bleibt ein großes Risiko und wird voraussichtlich die risikobehaftete Galaxy unter Druck halten.

Australien, das stark von Rohstoffexporten nach China abhängig ist, überwacht genau die US-Zölle auf chinesische Importe. Jede Verlangsamung in China – Australiens größtem Handelspartner – könnte schnell auf den Australischen Dollar drücken.

Zentralbanken und Inflation: Die sich entfaltende Erzählung

Befürchtungen einer durch den Handel bedingten Inflation, die die Federal Reserve (Fed) zu einer verlängerten Straffung zwingen könnte, stehen im Widerspruch zu wachsenden Bedenken über eine wirtschaftliche Verlangsamung in den USA. Allerdings schien der schwächer als erwartete Verbraucherpreisindex (CPI) der USA für Februar die Idee zu stärken, dass die Fed ihren Lockerungszyklus in naher Zukunft wieder aufnehmen könnte.

In der Zwischenzeit senkte die Reserve Bank of Australia (RBA) ihren Leitzins im Februar um 25 Basispunkte auf 4,10 %. Gouverneurin Michele Bullock betonte, dass die Inflationsdaten zukünftige Entscheidungen leiten würden, obwohl Vizegouverneur Andrew Hauser davor warnte, anzunehmen, dass eine Reihe von Zinssenkungen bevorsteht. Dennoch deuten Marktgerüchte darauf hin, dass bis zu 75 Basispunkte zusätzlicher Lockerungen möglich sein könnten, wenn sich die Handels Spannungen verschärfen.

Später zeigten die Protokolle der letzten RBA-Sitzung, dass die Entscheidungsträger darüber debattierten, die Zinsen unverändert zu lassen oder eine moderate Senkung vorzunehmen. Letztendlich entschieden sie sich für Letzteres, betonten jedoch, dass dies keinen vollständigen Lockerungszyklus garantiert. Die Beamten unterstrichen auch, dass der Zinshöchststand Australiens im globalen Vergleich relativ niedrig bleibt und hoben die Widerstandsfähigkeit des heimischen Arbeitsmarktes hervor.

AUD/USD technische Aussichten

Ein Durchbruch über das Hoch von 2025 bei 0,6408 (vom 21. Februar) könnte die Tür zum 200-Tage-Simple Moving Average (SMA) bei 0,6523 öffnen, bevor das Hoch von November 2024 bei 0,6687 (7. November) erreicht wird.

Auf der Abwärtsseite erscheint unmittelbare Unterstützung beim März-Tief von 0,6186 (4. März). Ein schärferer Rückgang könnte das Paar testen lassen, das Tief von 2025 bei 0,6087, wobei die psychologisch bedeutende Marke von 0,6000 im Spiel ist.

Die Momentum-Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild. Der Relative Strength Index (RSI) um 59 deutet auf eine wachsende Aufwärtsneigung hin, während der Average Directional Index (ADX) nahe 11 auf einen insgesamt schwachen Trend hinweist.

Wichtige Datenveröffentlichungen stehen bevor

Alle Augen werden auf den Arbeitsmarktbericht Australiens gerichtet sein, der am 20. März veröffentlicht wird. Diese Datenveröffentlichung könnte wertvolle Einblicke in die nächsten Schritte der RBA geben und den Ton für AUD/USD in naher Zukunft festlegen.

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