- AUD/USD erreicht ein 15-Monats-Hoch, da die australische CPI die Hoffnungen auf Zinssenkungen der Fed am Leben erhält.
- Geopolitische Risiken untermauern den Status des USD als sicheren Hafen und begrenzen den risikosensitiven Aussie.
- Händler blicken nun auf die US-Makrodaten für einen bedeutenden Impuls.
Das Paar AUD/USD hat einen intraday Rückgang umgekehrt, der auf die Veröffentlichung schwächerer australischer Verbraucherinflationszahlen folgte, und schoss am Mittwoch auf ein 15-Monats-Hoch, obwohl es an nachfolgendem Kaufinteresse mangelt. Das Australian Bureau of Statistics berichtete, dass der Verbraucherpreisindex (CPI) im Jahresvergleich von 3,8% auf 3,4% im November zurückging und damit die Erwartungen von 3,7% verfehlte. In der Zwischenzeit stieg der bereinigte CPI im Berichtsmonat um 0,3% und die Jahresrate fiel moderat von 3,3% im Oktober auf 3,2%. Die Daten deuten auf Anzeichen hin, dass die Inflation möglicherweise genug nachlässt, um die Reserve Bank of Australia (RBA) daran zu hindern, die Zinssätze bereits nächsten Monat zu erhöhen, was zu einigen intraday Verkäufen rund um den Australischen Dollar (AUD) führte.
Die anfängliche Marktreaktion stellte sich jedoch als kurzlebig heraus, angesichts der Aussichten auf eine kurzfristige Straffung der RBA-Politik. Tatsächlich sehen Händler eine 35%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Februar, während eine Anhebung bis Mai nahezu vollständig eingepreist ist, was zu einer intraday Rallye von AUD/USD von etwa 50 Pips führte. Steigende geopolitische Spannungen untergraben jedoch den Status des US-Dollars (USD) als sicheren Hafen und wirken als Gegenwind für den risikosensitiven Aussie. Tatsächlich signalisierte US-Präsident Donald Trump offen, dass Kolumbien und Mexiko ebenfalls mit US-Militäraktionen rechnen könnten, als Teil einer sich ausweitenden Kampagne gegen kriminelle Netzwerke und regionale Instabilität nach den Wochenendangriffen auf Venezuela. Darüber hinaus erklärte das Weiße Haus, dass Trump Optionen zur Erwerbung Grönlands diskutiert.
Dies kommt zusätzlich zu dem Mangel an Fortschritten im Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine, Unruhen im Iran und Problemen rund um Gaza, die geopolitische Risiken aufrechterhalten und dem Dollar etwas Unterstützung verleihen. Dennoch scheint eine bedeutende USD-Aufwertung im Zuge der wachsenden Akzeptanz, dass die Federal Reserve (Fed) die Kreditkosten im März senken und bis Ende dieses Jahres eine weitere Zinssenkung vornehmen wird, unerreichbar. Händler ignorierten weitgehend die hawkischen Bemerkungen von Richmond Fed Präsident Thomas Barkin am Dienstag, der sagte, dass weitere Änderungen des kurzfristigen Zinssatzes an die eingehenden Daten angepasst werden müssen, angesichts der Risiken für die Beschäftigungs- und Inflationsziele der Zentralbank. Dies, zusammen mit Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed, könnte den USD begrenzen.
Darüber hinaus markieren die dovishen Fed-Erwartungen eine signifikante Divergenz im Vergleich zur RBA-Aussicht und begünstigen das AUD/USD-Paar. Daher könnte jeder bedeutende korrigierende Rückgang weiterhin als Kaufgelegenheit angesehen werden und begrenzt bleiben. Händler könnten auch entscheiden, auf die wichtigen US-Makrodaten dieser Woche zu warten, um weitere Hinweise auf den Zinssenkungspfad der Fed zu erhalten, bevor sie neue Richtungswetten eingehen. Der US-Wirtschaftskalender am Mittwoch umfasst den ADP-Bericht zur Beschäftigung im privaten Sektor, den ISM Services PMI und die JOLTS-Daten zu offenen Stellen. Der Fokus wird jedoch auf dem entscheidenden US Nonfarm Payrolls (NFP) Bericht am Freitag liegen. Dies, zusammen mit den neuesten US-Verbraucherinflationszahlen am nächsten Dienstag, sollte einen bedeutenden Impuls liefern.
AUD/USD 4-Stunden-Chart
Technische Analyse:
Der 100-perioden Simple Moving Average (SMA) steigt in der Nähe von 0,6673, und der Preis hält sich darüber, was die kurzfristige Tendenz nach oben zeigt. Dieser Durchschnitt dient als anfängliche dynamische Unterstützung. Das Histogramm des Moving Average Convergence Divergence (MACD) bleibt marginal positiv, mit der MACD-Linie über dem Signal in der Nähe der Nulllinie, aber sich verengende Balken deuten darauf hin, dass das Momentum nachlässt. Der Relative Strength Index liegt bei 60 (neutral-bullish), nachdem er zuvor überkaufte Werte verlassen hat, was auf einen moderaten Kaufdruck hinweist.
Solange das AUD/USD-Paar über dem steigenden 100-perioden SMA bleibt, würden Rückgänge als korrektiv angesehen werden, und der Weg des geringsten Widerstands würde nach oben bleiben. Ein erneuter Anstieg im MACD und ein Push im RSI zurück in Richtung der mittleren 60er könnten die Tür zu frischen Gewinnen öffnen, während ein 4-Stunden-Schluss unter dem Durchschnitt die bullische Tendenz untergraben und eine breitere Konsolidierung einleiten könnte.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
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