- AUD/USD zieht einige Käufer an, da die neuesten australischen Arbeitsmarktdaten die Zinserhöhungswetten der RBA bestätigen.
- Der USD bewahrt hawkische, von der FOMC inspirierte Gewinne, obwohl dies wenig dazu beiträgt, die Gewinne des Paares zu begrenzen.
- Händler blicken auf US-Makrodaten für neue Impulse vor dem US PCE-Preisindex am Freitag.
Das Währungspaar AUD/USD gewinnt an positiver Dynamik nach der Veröffentlichung eines starken australischen Arbeitsmarktberichts am Donnerstag und gleicht einen Großteil der Verluste des Vortages aus. Das Australian Bureau of Statistics (ABS) berichtete, dass die Arbeitslosenquote im Januar stabil bei 4,1% blieb, im Vergleich zu den Konsensschätzungen, die einen Anstieg auf 4,2% erwarteten. Zusätzliche Details zeigten, dass die Wirtschaft im Berichtsmonat 17,8K neue Arbeitsplätze geschaffen hat, nach einem signifikanten Anstieg im Dezember, während die Vollzeitstellen stark um 50,5K zulegten. Dies deutet auf einen weiterhin angespannten Arbeitsmarkt hin und kommt zu den jüngsten hohen Inflationswerten hinzu, was die Wetten auf eine zweite Zinserhöhung der Reserve Bank of Australia (RBA) im Jahr 2026 anhebt und den australischen Dollar (AUD) stärkt.
Tatsächlich hob die RBA den offiziellen Leitzins (OCR) um 25 Basispunkte (bps) auf 3,85% zu Beginn dieses Monats an, und ein weiterer Anstieg des Leitzinses auf 4,10% bis August ist nahezu vollständig eingepreist. Dies stellt eine signifikante Divergenz im Vergleich zu den dovishen Erwartungen der US-Notenbank (Fed) dar und trägt zur relativen Überperformance des AUD gegenüber dem US-Dollar (USD) bei. Dennoch zeigten die Protokolle der geldpolitischen Sitzung der FOMC im Januar, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, dass die Beamten über die politische Ausrichtung gespalten waren, wobei mehrere angaben, dass die Zinssätze länger hoch bleiben müssten, und einige offen für weitere Zinserhöhungen wären, falls die Inflation hartnäckig bleibt. Dies, zusammen mit den positiven US-Daten, trieb den USD auf ein über einwöchiges Hoch.
Tatsächlich stieg die US-Industrieproduktion im Januar um 0,7%, nach einem Anstieg von 0,2% im Vormonat. Darüber hinaus stieg die Produktionsleistung um 0,6%, was den größten monatlichen Anstieg seit Februar 2025 markiert. Dies unterstreicht eine weiterhin widerstandsfähige US-Wirtschaft und unterstützt die Argumentation, dass die Fed die Zinssätze stabil halten sollte. Dennoch preisen die Märkte weiterhin die Möglichkeit von drei Zinssenkungen um 25 Basispunkte durch die Fed in diesem Jahr ein. Abgesehen davon halten Bedrohungen für die Unabhängigkeit der US-Notenbank die USD-Bullen davon ab, aggressive Wetten abzuschließen. Darüber hinaus erweist sich ein allgemein positiver Ton an den Aktienmärkten als weiterer Faktor, der den sicheren Hafen des Greenbacks untergräbt und dem AUD/USD-Paar weiteren Auftrieb verleiht.
Händler blicken nun auf den US-Wirtschaftskalender am Donnerstag – mit den üblichen wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung, dem Philly Fed Manufacturing Index und den Pending Home Sales. Darüber hinaus werden Reden von einflussreichen FOMC-Mitgliedern die USD-Nachfrage antreiben und dem AUD/USD-Paar etwas Auftrieb verleihen. Der Fokus wird jedoch weiterhin auf dem US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) liegen, der am Freitag veröffentlicht wird. Die entscheidenden Inflationsdaten werden als Hinweise auf den Zinssenkungspfad der Fed betrachtet, der eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung der USD-Nachfrage spielen wird. Dennoch begünstigt der fundamentale Hintergrund die Bullen des Aussie und deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für das Währungspaar nach oben führt.
AUD/USD 1-Stunden-Chart
Technische Analyse:
Die Kassakurse haben in der vergangenen Woche oder so in einem vertrauten Bereich geschwankt und ein Rechteckmuster auf kurzfristigen Charts gebildet. Vor dem Hintergrund eines Anstiegs vom Januar-Zwischentief könnte dies weiterhin als bullische Konsolidierungsphase kategorisiert werden und unterstützt die Argumentation für zusätzliche Gewinne. Dennoch unterstreicht die Unfähigkeit des AUD/USD-Paares, die Stärke über dem 100-Stunden-Simple Moving Average (SMA) auszubauen, den verbleibenden Abwärtsdruck.
Die Abwärtsneigung des 100 SMA könnte den Aufwärtstrend begrenzen, es sei denn, das Momentum weitet sich aus. Dennoch wird der Moving Average Convergence Divergence (MACD) um die Nullmarke positiv, was auf ein verbessertes Momentum hindeutet. Darüber hinaus liegt der Relative Strength Index (RSI) bei 56 (neutral) und steigt, was einen Anstieg der intraday Bias verstärkt. Ein nachhaltiger Halt über dem SMA könnte den Weg für schrittweise Gewinne offenhalten.
Die bescheidene Verbesserung des MACD über null deutet darauf hin, dass Käufer an Zugkraft gewinnen, und eine weitere Ausweitung würde die bullische Argumentation stärken. Der RSI bleibt unter überkauft, und ein Durchbruch in die hohen 50er bis niedrigen 60er würde Überzeugung hinzufügen, während ein Rückgang in Richtung 50 auf Konsolidierung hindeuten würde. Ein Versagen, den Durchschnitt zu verteidigen, würde die Bias wieder zu Verkäufern neigen und einen korrigierenden Rückgang einladen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
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