- USD/CHF stabilisiert sich bei 0,8810 für den zweiten aufeinanderfolgenden Tag und hält sich an den kritischen 200-Tage-SMA nach der Erholung von den Jahrestiefs.
- Technischer Abwärtstrend hält an; die jüngsten tieferen Hochs und tieferen Tiefs deuten darauf hin, dass die Bären die Kontrolle behalten, aber das Momentum sich verlangsamt.
- Ein Bruch unter 0,8800 könnte tiefere Rückgänge in Richtung der Zyklustiefs auslösen; ein Ausbruch nach oben öffnet die Tür zu 0,8850 und dann möglicherweise zu 0,9000.
Der USD/CHF hält sich um die Marke von 0,8810 für den zweiten aufeinanderfolgenden Tag und klammert sich an den 200-Tage-Simple Moving Average (SMA) bei 0,8813, nachdem er von den Jahrestiefs von 0,8757 abgeprallt ist. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels handelt das Paar bei 0,8814, nahezu unverändert, während die asiatische Sitzung am Donnerstag beginnt.
USD/CHF Preisprognose: Technische Analyse
USD/CHF befindet sich in einem anhaltenden Abwärtstrend, nachdem es unter wichtige dynamische Unterstützungsniveaus wie die 100- und 200-Tage-SMAs gefallen ist. Darüber hinaus hat das Paar aufeinanderfolgende Serien von tieferen Hochs und tieferen Tiefs gebildet, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer möglicherweise das Sagen haben. Dennoch stoppte der Rückgang, ohne das letzte Zyklustief von 0,8726, dem Tief vom 6. Dezember, zu überschreiten.
Der Relative Strength Index (RSI) begann am Montag zu steigen, flachte jedoch während der Sitzung ab. Daher könnte USD/CHF seitwärts bleiben und auf einen neuen Katalysator warten.
Wenn USD/CHF den 200-Tage-SMA überwindet, ebnet dies den Weg, um 0,8800 herauszufordern, vor dem letzten Zyklustief. Andernfalls, wenn Käufer den 200-Tage-SMA zurückerobern, sollte man einen Test des Bereichs 0,8850 erwarten, bevor es zur Marke von 0,9000 aufwärts geht.
USD/CHF Preisdiagramm – Täglich
Schweizer Franken FAQs
Der Schweizer Franken gehört zu den am häufigsten gehandelten Währungen weltweit, obwohl die Schweizer Wirtschaft relativ klein ist. Der Wert der Währung wird stark durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) beeinflusst.
Der Schweizer Franken (CHF) gilt in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft, große Zentralbankreserven und die politische Neutralität des Landes machen den Franken zu einer bevorzugten Anlagewährung in turbulenten Zeiten. Anleger flüchten in den Franken, wenn globale Risiken zunehmen.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tritt viermal im Jahr – einmal pro Quartal, seltener als andere bedeutende Zentralbanken – zusammen, um über ihre Geldpolitik zu entscheiden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die jährliche Inflationsrate unter 2 % zu halten. Überschreitet die Inflation diese Marke oder wird erwartet, dass dies in naher Zukunft geschieht, greift die SNB ein und erhöht den Leitzins, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Schweizer Franken (CHF) aus, da sie die Renditen erhöhen und die Schweiz für Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Franken.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung des Schweizer Franken (CHF). Obwohl die Schweizer Wirtschaft als stabil gilt, können plötzliche Veränderungen bei Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz oder Währungsreserven signifikante Auswirkungen auf den CHF haben. Starke Wirtschaftsdaten, niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Verbrauchervertrauen stützen in der Regel den Franken. Umgekehrt könnte eine Abkühlung der Konjunktur eine Abwertung der Währung zur Folge haben.
Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz stark von der wirtschaftlichen Stabilität der Eurozone abhängig. Die erweiterte Europäische Union ist nicht nur der wichtigste Handelspartner der Schweiz, sondern auch ein bedeutender politischer Verbündeter. Eine stabile makroökonomische und geldpolitische Lage in der Eurozone ist daher von entscheidender Bedeutung für die Schweiz und den Schweizer Franken (CHF). Angesichts dieser engen Verflechtungen legen einige Modelle nahe, dass die Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des Euro (EUR) und des Schweizer Franken mit über 90 % nahezu perfekt ist.
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Das sollten Sie am Mittwoch, den 18. Februar, im Blick behalten:
Die Anleger bewerten am Mittwochmorgen in Europa die geldpolitischen Entscheidungen der Reserve Bank of New Zealand sowie die Inflationsdaten aus dem Vereinigten Königreich für Januar. In der zweiten Tageshälfte werden die Daten zu den Aufträgen für langlebige Güter, den Baubeginnen und den Baugenehmigungen für Dezember im US-Wirtschaftskalender zu finden sein, zusammen mit den Industrieproduktionszahlen für Januar. Später in der amerikanischen Sitzung wird die Federal Reserve das Protokoll der geldpolitischen Sitzung im Januar veröffentlichen.
