Der Iran weist die Behauptung von US-Finanzminister Scott Bessent und US-Präsident Donald Trump zurück, wonach die Straße von Hormus im Rahmen eines neuen Abkommens morgen geöffnet werde, berichtete die Nachrichtenagentur Fars am Dienstag.
Teheran betonte, dass die laufenden Verhandlungen mit Oman nicht unter Beteiligung der USA geführt würden und darauf abzielten, einen "Zwischenkorridor" einzurichten, der sowohl die derzeit von Iran kontrollierte nördliche als auch die von den USA unterstützte südliche Route stoppen werde.
Ein iranischer Beamter sagte: "Trump hat seine Verpflichtungen verletzt, und Iran schreitet mit seinem Plan voran, Regelungen in der Straße von Hormus unabhängig von US-Drohungen zu schaffen, und es wird Erfolg haben," und fügte hinzu: "Iran richtet seine Interessen und Prioritäten nicht nach dem Zeitplan oder den Forderungen von Trump aus."
Zuvor am Dienstag sagte US-Außenminister Marco Rubio laut Guardian, es habe Fortschritte in den Gesprächen mit Iran und Oman darüber gegeben, mehr Schiffe durch die Straße von Hormus zu bringen, doch eine endgültige Einigung sei noch nicht erzielt worden. "Es hat in diesen Gesprächen Fortschritte gegeben, aber noch keine endgültige Einigung. Wir hoffen, dass das sehr bald geschehen wird," sagte Rubio.
Darüber hinaus erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am frühen Dienstag, Washington könne bis morgen eine Einigung mit Teheran erzielen, um die wichtige Wasserstraße wieder zu öffnen.
Das Außenministerium Katars erklärte, die Bemühungen zur Lösung des US-Iran-Konflikts befänden sich "in sehr fortgeschrittenen Stadien," es gebe jedoch keine direkten Gespräche zwischen den beiden Seiten.
Marktreaktion
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt West Texas Intermediate (WTI) mit 0,31 % im Tagesverlauf bei 74,60 USD.
Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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