Der relative Erfolg Neuseelands bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie hat eine rasche wirtschaftliche Erholung ermöglicht. Daher wird erwartet, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) ihren Leitzins im Februar bei 0,25 % belässt.
Der NZD/USD konnte seine Gewinne ausbauen und schloss am Montag über dem Januarhoch bei 0,7315, um dann vor der RBNZ-Entscheidung leicht zu konsolidieren. Hinweise auf eine Zinserhöhung könnten laut Dhwani Mehta von FXStreet eine Korrektur beim Kiwi auslösen.
Wichtige Zitate
"Es wird erwartet, dass die RBNZ die Official Cash Rate (OCR) im Februar den sechsten Monat in Folge auf einem Rekordtief von 0,25% belässt. Die Kiwi-Notenbank könnte die Straffungserwartungen für dieses Jahr herunterspielen, obwohl sie angesichts der sich verbessernden Wirtschaftsaussichten, die sich in der Verbesserung der wichtigsten Makroindikatoren widerspiegeln, geringer ausfallen könnten als erwartet."
"Die Kiwi-Notenbank könnte ihre Wachstums-, Beschäftigungs- und Inflationsprognose nach oben korrigieren, um einen optimistischen Wirtschaftsausblick zu zeichnen, obwohl die geschlossenen Grenzen in Übersee weiterhin die Tourismusindustrie bedrohen."
"Die RBNZ könnte sich für eine Ausweitung ihres Programms zum groß angelegten Ankauf von Vermögenswerten (LSAP) aussprechen, das derzeit bei 100 Mrd. NZ$ gehalten wird."
"Der Optimismus über die wirtschaftlichen Aussichten könnte die RBNZ dazu veranlassen, bei den Zinssätzen abzuwarten, aber jedes Signal in Richtung einer möglichen Zinserhöhung im nächsten Jahr könnte als ein Schritt in Richtung einer weniger dovish/ hawkish Haltung gesehen werden. In der Folge könnte die Rallye des Kiwi-Dollars gegenüber dem US-Dollar gefährdet sein."
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