Das Rohstoffstrategieteam von TD Securities verweist darauf, dass Spekulanten nach einem fünf Wochen andauernden Abbau ihrer Long-Positionen bei Kupfer wieder Netto-Long-Engagements aufgebaut haben. Unterstützt werde diese Entwicklung durch steigende Aufschläge in China, geringe Anlieferungen sowie sinkende Lagerbestände an der London Metal Exchange (LME) und der Shanghai Futures Exchange (SHFE). Diese Faktoren könnten den weiteren Aufbau von Long-Positionen begünstigen. Gleichzeitig könnte jedoch die Erwartung weiterer Zinserhöhungen durch die US-Notenbank dazu führen, dass Anleger ihre Positionen rasch wieder abbauen, falls Kupfer seine jüngsten Kursgewinne nicht ausweiten kann.
Angespannter Kassamarkt stützt vorsichtigen Positionsaufbau
„Nach einem fünf Wochen andauernden Abbau der Long-Positionen bei Kupfer haben Spekulanten wieder begonnen, ihre Netto-Long-Positionen auszubauen. Dabei nahm das Long-Engagement etwas stärker zu als neue Short-Positionen.“
„Die Lage am physischen Markt blieb unterstützend. Die Aufschläge in China zogen weiter an, da geringe Anlieferungen und sinkende Lagerbestände an der LME und SHFE die Verfügbarkeit des Metalls verknappten.“
„Die Spannungen im Nahen Osten rückten die Angebotsrisiken weiter in den Fokus, während schwächer als erwartete Inflationsdaten den makroökonomischen Gegenwind etwas abschwächten.“
„Diese Faktoren könnten einen weiteren Ausbau der Long-Positionen unterstützen. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank bislang nicht aufgelöst, sodass Spekulanten ihre Engagements schnell wieder reduzieren könnten, falls Kupfer die jüngsten Kursgewinne nicht weiter ausbauen kann.“
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Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Dienstag innerhalb bekannter Spannen, da sich die Investoren zurückhalten, große Positionen einzugehen, und gleichzeitig die Schlagzeilen zur Nahostkrise genau beobachten. Die Sentiment-Daten der ZEW-Umfrage für Deutschland und die Eurozone werden im europäischen Wirtschaftskalender veröffentlicht. In der zweiten Tageshälfte werden keine hochwirksamen Datenveröffentlichungen aus den Vereinigten Staaten erwartet.