• USD/JPY zieht während der asiatischen Sitzung angesichts eines bullischen USD einige Anschlusskäufer an.
  • Ölbedingte Inflationsrisiken halten die Renditen von US-Anleihen erhöht und stützen den Dollar weiterhin.
  • Interventionsängste und Wetten auf eine Zinserhöhung der BoJ könnten den JPY stützen und die Gewinne des Paares begrenzen.

Das Paar USD/JPY baut auf der Erholung des Vortages aus dem Bereich von 156,40-156,35 bzw. einem Eineinhalb-Wochen-Tief auf und gewinnt am Donnerstag während der asiatischen Sitzung deutlich an Anschlussdynamik. Das Momentum hebt die Kassakurse auf ein frisches Wochenhoch über die Marke von 158,00 und wird von der vorherrschenden starken bullischen Stimmung rund um den US-Dollar (USD) getragen.

Der am Mittwoch veröffentlichte, schwächer als erwartete Bericht zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE) für August dämpfte die Marktwetten auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve (Fed) im Oktober. Die erste Marktreaktion erwies sich jedoch angesichts einer Aufwärtsrevision der US-BIP-Wachstumszahlen für das zweite Quartal als nur von kurzer Dauer. Hinzu kommt, dass ölbedingte Inflationsrisiken die Renditen von US-Anleihen nahe mehrjähriger Höchststände halten, den USD auf ein frisches Hoch seit dem 28. Juli treiben und dem Paar USD/JPY einen guten Auftrieb verleihen.

Abgesehen davon erweisen sich geopolitische Unsicherheiten aus der Konfrontation zwischen den USA und dem Iran als ein weiterer Faktor, der den sicheren Hafen Dollar stützt. Tatsächlich hatte US-Präsident Donald Trump einen siebentägigen Waffenstillstandsvorschlag des Iran abgelehnt. Darüber hinaus gehen US-Beamte davon aus, dass Trump nach den Zwischenwahlen im November eine Rückkehr zu größeren Kampfhandlungen anordnen könnte. In weiteren Entwicklungen forderte US-Außenminister Marco Rubio die iranische Delegation auf, das Land umgehend zu verlassen, nachdem die Friedensgespräche ins Stocken geraten waren.

Unterdessen bleiben Händler in Alarmbereitschaft, da die Behörden die verbalen Interventionen verstärkt haben, um Tokios starke Entschlossenheit zur Unterstützung des japanischen Yen (JPY) zu signalisieren. Tatsächlich warnten Japans oberster Währungsdiplomat Atsushi Mimura und Finanzministerin Satsuki Katayama die Märkte davor, die gemeinsame US-japanische Botschaft zur FX-Abwertung nicht ernst zu nehmen. Darüber hinaus könnten Erwartungen, dass die Bank of Japan (BoJ) bereits im Oktober oder Dezember erneut die Zinsen anheben wird, die JPY-Verluste begrenzen und den Aufwärtstrend des Paares USD/JPY deckeln.

Händler blicken nun auf den US-Wirtschaftskalender – mit den üblichen wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und dem ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Dies wird zusammen mit Reden mehrerer einflussreicher FOMC-Mitglieder und den eingehenden geopolitischen Schlagzeilen den USD antreiben. Der Fokus wird jedoch weiterhin auf der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts Nonfarm Payrolls (NFP) am Freitag liegen, der nach weiteren Hinweisen auf den geldpolitischen Kurs der Fed gesucht wird und dem Paar USD/JPY einen bedeutenden Impuls verleihen dürfte.

USD/JPY Tages-Chart

Chart Analysis USD/JPY

Technische Analyse

Das Paar USD/JPY zeigt sich unterhalb des 38,2% Fibonacci-Retracement-Levels widerstandsfähig, bleibt jedoch unter dem 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) und dem wichtigen 61,8% Fibo.-Retracement-Zusammenfluss nahe dem Bereich von 159,55-159,75. Die Kassakurse nähern sich dem 50,0%-Retracement bei 158,45, das als erster Drehpunkt auf der Oberseite fungiert. Ein Scheitern, dieses Niveau zurückzuerobern, hält das Paar in einer Korrekturphase gegenüber dem jüngsten Anstieg gedeckelt.

Auf der Unterseite ergibt sich die erste Unterstützung beim 38,2% Fibo.-Retracement bei 157,14, vor einer tieferen Untergrenze beim 23,6%-Retracement nahe 155,51. Ein anhaltender Bruch unter diese Niveaus würde den strukturellen Anker des aktuellen Zyklus um 152,88 freilegen.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

US-Dollar - WTD

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diese woche. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.47% -0.16% 0.54% 0.73% 0.95% 0.67% 0.92%
EUR -0.47% -0.69% 0.11% 0.24% 0.49% 0.19% 0.44%
GBP 0.16% 0.69% 0.61% 0.90% 1.13% 0.84% 1.10%
JPY -0.54% -0.11% -0.61% 0.10% 0.36% 0.07% 0.30%
CAD -0.73% -0.24% -0.90% -0.10% 0.27% -0.07% 0.22%
AUD -0.95% -0.49% -1.13% -0.36% -0.27% -0.29% -0.04%
NZD -0.67% -0.19% -0.84% -0.07% 0.07% 0.29% 0.26%
CHF -0.92% -0.44% -1.10% -0.30% -0.22% 0.04% -0.26%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

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