Das Protokoll der geldpolitischen Sitzung der Federal Reserve vom 18. bis 19. Dezember wurde gerade veröffentlicht.
- Im Hinblick auf die Aussichten für die Geldpolitik nach diesem Treffen urteilten die Währungshüter im Allgemeinen, dass eine weitere allmähliche Erhöhung der Fed Funds Target Range höchstwahrscheinlich mit einer anhaltenden Wirtschaftsexpansion, starken Arbeitsmarktbedingungen und einer Inflation von fast 2 Prozent auf mittlere Sicht vereinbar sein würde.
- Die Teilnehmer erklärten, dass die jüngsten Entwicklungen, einschließlich der Volatilität der Finanzmärkte und der zunehmenden Besorgnis über das globale Wachstum, das angemessene Ausmaß und den Zeitpunkt der künftigen geldpolitischen Straffung weniger deutlich gemacht haben als zuvor.
- Vor diesem Hintergrund vertraten viele Notenbanker die Ansicht, dass der Ausschuss es sich insbesondere in einem Umfeld mit gedämpftem Inflationsdruck leisten könne, Geduld mit der weiteren Straffung der Geldpolitik zu haben.
- Trotz der Marktturbulenzen blieben die Fed-Vertreter hinsichtlich der Konjunkturaussichten optimistisch.
- Die Währungshüter betonten, dass der Ansatz des Ausschusses bei der Festlegung des geldpolitischen Standpunkts sich in erster Linie an den eingehenden Wirtschaftsdaten orientieren sollte.
- Sie stellten fest, dass die Geldpolitik nicht auf einem festgelegten Weg sei; weder das Tempo noch der endgültige Endpunkt künftiger Zinserhöhungen sei bekannt.
- Mehrere Teilnehmer vertraten die Ansicht, dass es in den kommenden Sitzungen angebracht sein könnte, die Forward Guidance vollständig zu streichen und durch eine Sprache zu ersetzen, die den datenabhängigen Charakter geldpolitischer Entscheidungen hervorhebt.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
XRP-Schockzahlen: 57 Mio. Dollar liquidiert – Ripple verliert Kontrolle
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Am Montag verliert der Token mehr als 2,5 % und rutscht auf 1,75 US-Dollar ab. Was auf den ersten Blick wie eine normale Korrektur aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als echtes Warnsignal.
Crash-Gefahr oder Jahrhundertchance? Gold, Silber und die 6.300-Dollar-Wette
Gold verliert an einem einzigen Tag über fünf Prozent, Anleger sind nervös, Schlagzeilen sprechen von Trendbruch. Doch ausgerechnet jetzt legt JPMorgan nach – und zwar mit einer Prognose, die es in sich hat: 6.300 US-Dollar je Unze bis zum Jahresende.
Gold explodiert – Bitcoin fällt zurück: Jetzt zeigt sich die brutale Wahrheit
Gold und Bitcoin – jahrelang als gleichwertige Alternativen gefeiert – entwickeln sich plötzlich komplett unterschiedlich. Während Gold ein neues Rekordhoch nach dem anderen markiert, verliert Bitcoin spürbar an Momentum. Zufall? Ganz sicher nicht.
Dashs Abwärtsmomentum wächst, da die 50-Dollar-Marke in Sicht kommt
Dash sieht sich intensiven Gegenwinden gegenüber und verzeichnete zum Zeitpunkt der Presseberichterstattung am Donnerstag einen Rückgang von 3%, wodurch ein breiterer zweiwöchiger Rückgang ausgeweitet wird, der den wichtigen 50-Tage-Exponential Moving Average bei 55,93 USD ins Rampenlicht rückt.
Das sollten Sie am Montag, den 2. Februar, im Blick behalten:
Gold und Silber starten die neue Woche unter starkem Verkaufsdruck, nachdem sie am Freitag erhebliche Verluste erlitten haben. Der US-Wirtschaftskalender wird später am Tag den Bericht des Institute for ISM Manufacturing PMI für Januar enthalten, und die Anleger werden die Kommentare der Fed-Politiker genau im Auge behalten.