Der Präsident der St. Louis Fed, Alberto Musalem, betonte, dass „die Inflation zu hoch ist“ und dass es „entscheidend“ sei, dass sich die Geldpolitik darauf konzentriert, die Inflation zu senken.

Musalem erklärte, dass er bei der jüngsten Sitzung zur Geldpolitik eine Anhebung der Zinsen unterstützt habe und dass er eine höhere Wahrscheinlichkeit sehe, dass die Inflation über dem Zielwert bleiben werde. Er fügte hinzu, dass „schrittweise Zinserhöhungen weniger kostspielig sind als abrupte Veränderungen“, und erwartet, dass die Kerninflation „wahrscheinlich“ zwischen 2,5 % und 3 % liegen wird.

Er fügte hinzu, dass der Arbeitsmarkt kein Treiber der Inflation sei und dass er den neuen Task Forces des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh sehr aufgeschlossen gegenüberstehe.

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

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